schaftliche Beiträge, soweit thematisch gerechtfertigt, im Jahrbuch des Historischen Vereins publizieren. Dies gilt in verstärktem Mass für Arbeiten aus den Bereichen «Denkmalschutz/Ortsbildpflege» und «Archäologie», völlig unabhängig von einer möglichen künftigen Neu- regelung der Zuständigkeiten und der Organisation. Auch die Ergeb- nisse wissenschaftlicher Seminare und Tagungen zu einschlägigen liechtensteinischen Themen sollten im Jahrbuch publiziert werden. NATUR- UND HEIMATSCHUTZ Landschafts- und Naturschutz, Brauchtumspflege und Denkmalschutz sind Aufgabenbereiche, deren Bedeutung in den letzten Jahrzehnten ständig zugenommen hat. Es war daher nur folgerichtig, dass die öffentliche Hand und private Vereinigungen sich einzelner dieser Aufgaben besonders angenommen und damit den Historischen Verein abgelöst und entlastet haben. Er wird diese Tätigkeitsfelder aber nicht völlig aufgeben, sondern gemäss seiner allgemeinen Zielsetzung die genannten Institutionen unterstützen und verstärkt mit ihnen zusam- menarbeiten. Aufgrund seiner Leistungen und statutarischen Zielset- zung wäre es gerechtfertigt, die teilweise praktizierte Mitwirkung des Historischen Vereins in den entsprechenden staatlichen Gremien (Denkmalschutz-, Naturschutzkommission) gesetzlich zu verankern. ARCHÄOLOGIE UND MUSEUM Während Jahrzehnten hatte der Vorsitzende des Historischen Vereins, gleichzeitig Konservator des Museums, auch die Leitung und Organisa- tion der archäologischen Ausgrabungen inne. Die Durchführung und wissenschaftliche Leitung von einzelnen Grabungsprojekten wurde fallweise Fachkräften übertragen. In den letzten Jahren haben die archäologischen Grabungen einen stetig grösseren Umfang angenom- men. Mit der festen Anstellung eines Archäologen und dessen Ver- pflichtung zur Leitung der Grabungen trug der Verein diesem Umstand Rechnung. Mit dem Wegzug dieser Fachkraft, aber auch durch den Wassereinbruch in die Luftschutzräume des Liechtensteinischen Gym- nasiums im Jahre 1985 ergaben sich neue Probleme. Aufgrund des Umfangs von Grabungen und Forschung konnte die verantwortliche Leitung und Organisation der Archäologie in Liech- tenstein nicht mehr dem Vereinsvorstand resp. dessen Vorsitzenden zugemutet werden. Die Betreuung der archäologischen Forschung 335
        

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