Botanisch-Zoologische Gesellschaft u. a. Der Historische Verein wurde durch diese Vereine in bestimmten Tätigkeitsbereichen abgelöst und entlastet, ohne diese aber ganz aufzugeben. Es kam verschiedentlich zu gemeinsamem Vorgehen und fruchtbarer Zusammenarbeit von zielver- wandten Partnern. ARCHÄOLOGISCHE FORSCHUNG UND SAMMLUNGS- TÄTIGKEIT Satzungsgemäss gehört es zu den Obliegenheiten des Historischen Vereins, «Ausgrabungen zur Erforschung ur- und frühgeschichtlicher Siedlungen unseres Landes auszuführen» und «die seiner Obsorge anvertraute Sammlung liechtensteinischer Altertümer möglichst zu erweitern». Damit ist einerseits die archäologische Forschung, ande- rerseits die Museumstätigkeit angesprochen. Der Historische Verein hat seit seiner Gründung bis zum Erlass des ersten Denkmalschutzgesetzes (1942) in eigener Regie mit staatlicher Unterstützung, danach im gesetzlichen Auftrag des Landes und schliesslich aufgrund des geltenden Denkmalschutzgesetzes (1977) jeweils im Auftrag der Regierung Ausgrabungen durchgeführt und die archäologische Forschung betreut. Ebenfalls hat der Verein seit Bestehen Sammlungen aus dem Bereich der Geschichte, der Volkskunde und der Kunst angelegt, betreut und der wissenschaftlichen Forschung sowie der weiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ständige Ausstellungen und Depots in wechseln- den Gebäuden zeugen von dieser Tätigkeit, die 1972 von der staatli- chen Stiftung «Liechtensteinisches Landesmuseum» in einem eigenen Haus übernommen und weitergeführt wurde. Der Historische Verein hat das Landesmuseum mitbegründet und diesem seine Sammlungen dauernd zur Verfügung gestellt. Er ist im Stiftungsrat des Museums mit drei Mitgliedern vertreten (LGB1.1972, Nr. 39, Art. 6 der Statuten). Der erste Konservator des Liechtensteinischen Landesmuseums war bis 1987 Felix Marxer, Präsident des Historischen Vereins (1966-1986). ANDERE TÄTIGKEITEN Als Arbeitsinstrument hat der Historische Verein eine beachtliche Fachbibliothek aufgebaut, die heute annähernd 3000 Bände aus den Bereichen «Geschichtswissenschaft» und «Landeskunde» umfasst. Aus 332
        

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