chokran), niedrig (chamaekran) mit eher breiter Stirne und breiter Nasenwurzel. Auf Grund der Masse und Proportion ist die Kalotte aus Mauren / Unterpritschen als alt zu bezeichnen. Ein Vergleich mit gut erhaltenen neolithischen Schädeln von Männern aus der Umgebung von Zürich zeigt, dass unser Schädel durchaus in ein jungsteinzeitliches - vielleicht gar bronzezeitliches - Bevölkerungskontinuum hineingehören könnte. Dafür sprechen auch die nicht metrischen Merkmale wie Nahtverlauf, Robustizität, Gewicht, Farbe und die Oberflächenstruktur mit den Blutgefässimpressionen. Tabelle der Schädelmasse Mauren 
Zürich Alpenquai1 Meilen2 
Zürich Mozartstr.5 1 gr. Schädellänge 195 184 187 177 8 gr. Schädelbreite 140 143 147 129 20 Porionhöhe 107 114 110 103 9 min. Stirnbreite 103 99 99 92 10 max. Stirnbreite 114 123 117 129 50 vordere Interorbitalbreite 27 24 Ansicht von occipital kreisf. kreisf. kreisf. kreisf. Ansicht von lateral schw. gew. schw. gew. schw. gew. schw. gew. knöcherner Chignon + + + + Sex Mann Mann Mann Mann Alter 25-35 30-40 25-30 50-55 Es handelt sich um den Schädel Nr. 1 aus: O. Schlaginhaufen, Über die menschli- chen Skelettreste aus den Pfahlbauten am Alpenquai in Zürich, MAGZ 4, 1924, 10. Pfahlbaubericht, 487-500. 2 Es handelt sich um den Schädel Nr. 1 aus: W. Scheffrahn, Anthropologischer Bericht zum neolithischen Skelett von Meilen (Feldmeilen-Vorderfeld) 1971, Arch. suisse dAnthrop. generale 38/1, 1974, 15-27. 3 Es handelt sich um den Schädel vom Individuum Nr. 7 aus: H. U. Etter und R. Menk, Die neolithischen und frühbronzezeitlichen menschlichen Skelette aus Zürich Mozartstrasse, Arch. suisse dAnthrop. generale 47/1, 1983, 83-102. Dr. Hansueli F. Etter Unter-Rüeggental 8344 Bäretswil 307
        

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