Das Objekt 451814 ist auf einer Fläche in neolithischer Zeit angeschlif- fen worden (auf Abb. la sichtbare Fläche). Die übrigen Flächen sind rohe Bruchflächen, welche ähnlich aussehen wie diejenigen des Objek- tes 49/2. Die Mikrostruktur geht aus Abb. 5 hervor. Feinschuppiger Hämatit und Schlieren aus Karbonat (grau) und Quarz (dunkel) in welchen Hämatitschüppchen hineinragen (helle «Nadeln«) bauen das Erz auf. Die Mikrostruktur ist ähnlich aufgebaut wie beim Objekt 49/2. Es könnte sich sehr wohl um einen Roteisenstein vom Gonzen han- deln, und zwar um ein Erz vom Typ GE1-GE33, doch ist die Identifizie- rung nicht ganz eindeutig möglich. Beim Objekt 45/990 handelt es sich um ein ähnliches Stück wie 45/814; es zeigt neben der grossen bearbeiteten Fläche eine daran anschlies- sende kleinere Schleiffläche (Abb. lc: nach rechts abfallende schmale Fläche). Drei (rückseitige) Flächen sind rohe Bruchflächen mit ähnli- chem Aussehen wie diejenigen der Objekte 45/814 und 49/1+2. Abb. 6 gibt eine Übersicht, Abb. 7 ein typisches Detail des Schliffbildes wie- der. Das wolkige Mikrogefüge ist hier etwas anders gestaltet als bei den Abb. 5: Mikrostruktur des Objektes 45/814, Anschliff. 50 pm I 1 295
        

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