Quarzierung zu sehen ist. Bei weiteren vier Fragmenten kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob es sich um Reibschüsseln oder nur um einfache Kragenschüsseln mit Horizontalrand handelt. Reibschüsseln mit Innenkehle Der Typ der Reibschale mit Kehlung und flachem Kragen, der soge- nannte rätische Typ, tritt schon in trajanischer Zeit in Rätien auf, wo er den dickrandigen Typ verdrängt und sich nach Norden ausbreitet. 55 1 RS und 1 WS des Reibschüsseltyps mit breiter Innenkehlung. Diese weist eine Rille entlang des horizontalen, etwas nach unten gewölbten Kragens auf. Der Ton ist grau, die Quarzierung grob und reicht bis zur Kehlung. Dm. 25 cm; Mst. 1:3; zur Form vgl. Hochuli-Gysel, Chur, Taf. 35,2. Qm. N 1 / E 27, S 0 / E 26, Pos. 119, Inv. Nr. L 0122/0059 56 2 RS einer Schüssel mit leicht nach unten geneigtem Horizontalkra- gen, niedriger Randleiste und leichter Kehlung, innerer Dm. 21 cm, keine Quarzierung. Da der Typ mit Kehlung nur bei Reibschüsseln auftritt, kann auch hier trotz der fehlenden Quarzierung angenommen werden, dass es sich um eine Reibschüssel handelt. Vgl. Ettlinger, Äugst, S. 104 Dat. 2. / 3. Jh. Qm. N 2 / E 11, Pos. 119, Inv. Nr. L 0122/0046 Es wurden noch drei weitere RS von Schüsseln mit Randleiste und Horizontalkragen gefunden, bei denen keine Quarzierung erhalten ist. Sie variieren in Ton und Überzug. Da keine ganzen Profile vorhanden sind, können keine Aussagen über Bodenbildung oder eventuelle Ausgussform gemacht werden. 55 
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