Steine zum Teil eingetieft sind; dabei dürfte es sich auf Grund des Fundreichtums um die eigentliche Kulturschicht handeln. Dieses Stra- tum liegt unmittelbar und wieder klar abgesetzt einer hellgrauen, stark steinigen und fundleeren Schicht auf, welche das Basismaterial für die aufgehenden Mauerwerke bildet. BEFUND IN DER FLÄCHE Abb. 21, 22, 23, Pläne D 0122/001, 003, 004 Eine vollständige Erfassung des Flächenbefundes war wegen der einlei- tend beschriebenen Schwierigkeiten nicht mehr möglich. Im Mittelteil der Grabung (in den Metern N 3 - N 5 im Westen und N 1 - N 5 am Ostrand; Plan D 0122/001, Abb. 21) waren die archäologischen Befunde durch die vorgenommenen Bauarbeiten bereits weitgehend zerstört. Der Betonsockel für die Kanalisation lag im Bereich N 3 - N 5 und erstreckte sich über die gesamte Länge der Grabung bis etwa zur Linie E 27. Zwei am Ostrand des Grabungsbereiches endende Abwas- serrohre von Häusern nördlich des «Höfle» sorgten für eine ständige Durchnässung der östlichen Grabungshälfte und machten die genaue Untersuchung derselben weitgehend unmöglich. Im nördlichen Gra- bungsabschnitt konnten deshalb in den Metern N 4 - N 6/E 27 - E 30 lediglich durch systematisches Schlämmen des Materials einige Funde geborgen werden, ohne dass die dazugehörigen Befunde beobachtet werden konnten. In der südlichen Strassenhälfte war der Grund durch die Baggerarbeiten weniger aufgeweicht, so dass durch Anlegen von Wassergräben an den Rändern des Grabungsbereiches eine Befundbe- obachtung einigermassen möglich war; dies führte allerdings zu einer weiteren Verkleinerung der untersuchten Fläche. In diesem Teil der Grabung konnte der zum Abtransport des Aushubes stehengelassene Steg wegen Zeitmangels nicht mehr untersucht werden; er befand sich bei Meter N 2 und schloss südlich an den Betonsockel der Kanalisation bzw. des Wassergrabens an. Im Gesamtplan fallen zwei Mauerzüge auf, die senkrecht zu einander stehen. Zunächst soll die auf ca. 20 m Länge ergrabene, westostverlau- 165
        

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