DIE SCHICHTENFOLGE: INTERPRETATION Im Anhang sind die Schichten der einzelnen Profile detailliert beschrie- ben; die Längs- und Querprofile sind in den Abbildungen 15-18 dargestellt. Aus Abb. 19 ist die flächenhafte Verbreitung der einzelnen Schichten ersichtlich. Von unten nach oben kann die folgende generalisierte Abfolge festge- stellt werden: Schicht —2 (Mittel- bis Feinsand) konnte nur im nördlichen Abschnitt der Grabung zwischen und unterhalb der Mauerreste beobachtet wer- den (vgl. Abb. 15 und 19). Diese Schicht wurde in einem fliessenden Gewässer, wahrscheinlich im Laufe des östlichen Balzner Baches (Wisli-Bach) abgelagert. Eventuell handelt es sich um einen Seiten- arm, der nur episodisch aktiv war, doch kann dies auf Grund der Topographie und an Hand der Aufschlüsse nicht mehr festgestellt werden. Die Mauer 44 wurde entsprechend dem Profil nach Ablagerung der Schicht —2 angelegt. Schicht —1, aus Gerollen und Mörtelbruchstücken in einem grauen Feinsand, ist auf der ganzen Grabungsfläche verfolgbar. Sie wurde während einer verstärkten Wasserführung abgelagert. Denkbar ist hier ein kurzfristiges Hochwasser, das den Bach über die Ufer treten liess, so dass die Gerölle flächenhaft abgelagert werden konnten. Die 149
        

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