ist nur sehr unsicher vorzunehmen. Der Ausgräber weist auf die Möglichkeit hin, sie als Aufleger für eine Holzkonstruktion zu deuten. In der Umgebung dieses Mauerfragments fanden sich zahlreiche Ver- sturzstücke. Sie bestanden z.T. aus massiven, umgekippten noch im Verband bestehenden Mauerblöcken, die mit einer Sichtfläche nach unten lagen. Die Oberseite dieser Teile war beim Baggeraushub ange- griffen worden, so dass nur mehr an deren Unterseiten Einzelheiten beobachtet werden konnten. Diese Fronten zeigen das gleiche Erschei- nungsbild wie der oben erwähnte Mauerteil; zwischen den sorgfältig verlegten Mauersteinen war der Mörtel verstrichen und mit horizonta- lem und vertikalem Fugenstrich versehen. Dieselbe Mauertechnik und annäherend gleiche Mauerstärken (soweit ersichtlich) dürfen als Hin- weise für die ursprüngliche Zusammengehörigkeit des Versturzes mit dem noch erhaltenen Mauerblock gewertet werden. Die verstürzten Steine befinden sich vorwiegend nördlich des Mauerstücks; nur sehr wenige Steine liegen in der unmittelbaren Nähe südlich desselben. Neben den bereits erwähnten grossen Stücken fanden sich hier zahlrei- che kleinere Mauerfragmente, einzelne Steine, sowie Mörtelbrocken. Zwischen diesen Versturzteilen liegt grauer Sand. Unterlagert ist die- ses ganze Schichtpaket zumindest im östlichen Grabungsbereich von einem Kiesstratum, das in der westlichen Hälfte der untersuchten Fläche dem Baggeraushub zum Opfer gefallen zu sein scheint. 129
        

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