DIE ZERSTÖRUNG DER GRABSTATTE Am 23. September 1946 erhielt der damals in Schellenberg wirkende Lehrer und Musiker Walter Kaufmann2" einen Brief des Münchner Komponisten Studienrat Georg Hild21. Dieser ehemalige Schüler Rheinbergers schildert darin den Zustand der Rheinbergerschen Gruft nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges:22 «Heute wollte ich wieder einmal das Grab meines lieben Lehrers besu- chen. Ich habe einen Trümmerhaufen, frei auf der Straße liegend, vorgefunden! Es ist erschütternd! Das Denkmal liegt zerschmettert unter den Mauersteinen des an dieser Stelle eingestürzten Gruftganges, die Gruft selbst ist ein mit Geröll bedeckter Bombentrichter. Mit Mühe habe ich Steine weggehoben und ein Grabmalstück mit der Inschrift  frei gemacht. Abb. 3: Stelle der Rheinberger-Gruft bei den Arkaden des Südlichen Friedhofs in München nach der Zerstörung. 14
        

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