4. Die baugeschichtliche Entwicklung der Hofstatt Nr. 52 in Typologie und Charakteristiken Bauten lassen sich zur raschen Erfassung typologisch und charakteri- stisch darstellen. Damit wird ermöglicht, zusammen mit absoluten Baudaten Chronologien baugeschichtlicher Entwicklungen festzuhal- ten und mit Quervergleichen weitere Objekte zu beurteilen. Dabei verlaufen baugeschichtliche Entwicklungen äusserst vielfältig und indi- viduell, von verschiedenen Einflüssen und Umständen getragen. So unterscheiden sich Bauernhäuser grundlegend von Burgen, kirchlichen Bauten und Bürgerhäusern. Auch regional gehen die Entwicklungen eigene Wege. Selbst für das Gebiet des Fürstentums Liechtenstein lassen sich mit den zur Zeit laufenden Untersuchungen nebst dem «Liechtensteiner-Haus», wie es E. Pöschel beschreibt,4 weitere Haus- typen aufzeigen. Das untersuchte Haus Nr. 52 entspricht dem «Liechtensteiner-Haus». Bauetappe I: dendrodatiert um 1592 (Abb. 27) Über Mauersockel steht hangabwärts zweigeschossiger Blockbau aus Nadelholz; im Erdgeschoss Stube und Nebenstube, im Obergeschoss kleine und grosse Kammer; bergseits quergestellter Massivteil mit bis zum Dach offener Rauchküche, seine Südflucht überragt Blockbau um 85 cm; dahinter angebaut Stall und Scheune; Erschliessung durch Haustür in Ostwand direkt in Küche, durch die Nebenstube in die Stube, über Leiter in die kleine Kammer, durch Letztere in die grosse Kammer; Raumhöhen im Erdgeschoss 2,05 m, im Obergeschoss 1,90 m; Türöffnung im Erdgeschoss 75 x 140 cm, im Obergeschoss 75 x 130 cm; Fensteröffnungen in der Stube 75 cm hoch, zudem «Seela- palgga» 30 x 18 cm, in der Nebenstube 60 x 60 cm, in der grossen Kammer 70 cm hoch, in der kleinen Kammer 30 x 30 cm, in der Küche nach Süd und Ost je 85 cm hoch; unter Küche Kellergrube; Geschoss- 114
        

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