«Unter diesen Bedingungen haben wir, vorsichtig gerechnet, für den Wohnungsbau rund 3234 (Zunahme Wohnungen) x 4,4 (Bewohner pro Wohnung) x 34 m2 (heutiger Wohnflächenbedarf pro Einwohner) x 3 (Gärten und Abstandsgrün) = 145,2 ha, für das Automobil rund 6000 (Zunahme der Motorfahrzeuge) x 180 m2 (heutiger Flächenbedarf pro Auto) = 108 ha und für Industriebauten ca. 46,8 ha, zusammen also über 8 Prozent landwirtschaftlich nutzbaren Boden verloren,» soweit FRICK H. (1985). FRICK kommt so für Wohn- und Industriebauten sowie Verkehr - ohne weitere Infrastrukturleistungen wie Einrichtungen des Landes und der Gemeinden (z.B. Sportanlagen) - auf einen jährlichen Land- flächenbedarf von 30 ha. An diesem Landverbrauch sind in den letzten Jahren die Industrie und das Gewerbe massgeblich, d. h. zu rund 50 bis 60 Prozent des gesamten Bauvolumens, beteiligt, wobei dieser Flä- chenbedarf in der Regel auf bestem landwirtschaftlichen Boden gedeckt wird (vgl. BUECHEL, K., 1986). Mit dem Automatisierungs- prozess wachsen die jährlichen Flächenansprüche. Der produktions- und arbeitstechnischen Situation wird durch massive Erweiterung der Industrieflächenareale entsprochen, ohne dass damit auch eine Zunahme der Arbeitsplätze verbunden wäre (vgl. Abb. 39). Abb. 39: Industrieausdehnung in Schaan-Nord 99
        

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