die unersetzliche landwirtschaftliche Nutzfläche im Talraum innerhalb von 50 Jahren um mehr als ein Viertel. Der Kulturlandverlust zwischen 1929-1975 entspricht dem Talrauman- teil der Gemeinde Eschen, der grössten Gemeinde des Liechtensteiner Unterlandes. Der Landverbrauch lässt sich auch aus dem jährlichen Bauvolumen ableiten. Dieses liegt im vergangenen Jahrzehnt in der Grössenordnung von 500 000 m3 pro Jahr (vgl. Abb. 37). Mit einem bewilligten Bauvolumen von 796 000 m\ bei starker Bautä- tigkeit der öffentlichen Hand, war 1973 ein absolutes «Rekordjahr». In den Rezessionsjahren 1975 und 1976 sackte das bewilligte Bauvolumen dann allerdings auf rund 290 000 m3 ab. Die Ziffer des Jahres 1985 beträgt wieder 576 000 m3 bei einem Kostenvoranschlag von rund 159 Mio sFr. (vgl. Tab. 9, Baustatistik 1962-86). Das entspricht immerhin einem Äquivalent von 720 Einfamilienhäusern ä 800 m3 (obere Grenze Eigenheimförderung). 5.2.2.4 IN LIECHTENSTEIN WIRD PRO MINUTE EIN QUADRATMETER VERBAUT Der Landverbrauch20 im Fürstentum Liechtenstein wurde 1979 auf- grund eigener Berechnungen auf rund 40 ha pro Jahr, das entspricht Abb. 37: Bauvolumen in 1000 m3 1962-1986 Bauvolu 700 
men ir 
1000 m5 
i 600 500 
—ft\ m 400 300 200 100 
'' /' • 0 Quelle: Baustatistik, Stat. Jb. FL 96
        

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