otter (letzter Abschuss 1927) sind somit mehrheitlich im Verlaufe des 19. Jahrhunderts in Liechtenstein ausgerottet worden (vgl. BROGGI, 1973a, 1981a). Die Erforschung der Tierwelt Liechtensteins hat erst sehr spät einge- setzt. Arbeiten aus dem 19. Jh. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhun- derts bestehen für Liechtenstein keine. Erst mit VON LEHMANN (1963 u. 1982) beginnt die zoologische Erforschung mit der Darstellung einer Säugetiermonographie. Mit der Gründung der Botanisch-Zoolo- gischen Gesellschaft Liechtenstein-Sargans-Werdenberg (BZG) im Jahre 1970 und der Schaffung einer BZG-Publikationsreihe (ab 1971) setzt die systematische naturkundliche Erforschung ein. Derzeit beste- hen neben der erwähnten Säugetiermonographie eine Übersicht über die Amphibien (BROGGI, 1971), eine intensive Untersuchung der Fledermäuse (WIEDEMEIER, 1984), Fische (KINDLE u. AMANN, 1984), Vogelwelt (WILLI u. BROGGI, 1983, 1985 u. 1986). Weitere Tiergruppen sind derzeit in Bearbeitung (z.B. Mollusken, Hummeln, Netzflügler, Gross-Schmetterlinge). Als faunistisch relativ gut erforscht darf das Naturschutzgebiet Ruggeller Riet gelten (Naturmo- nographie vor Abschluss). Die qualitativ grössten Artenverluste aller Wirbeltiere dürften die Fische im Verlaufe des 20. Jahrhunderts erfahren haben. Mangels Erforschung in früheren Zeiten sind allerdings Verlustbilanzen über die einzelnen Arten nicht möglich. Braunes 
Langohr (Plecotus auri- tus) - eine der bisher elf in Liech- tenstein nachgewiesenen und ins- gesamt gefährdeten Fledermaus- arten 67
        

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