einem einzigen Standort in Liechtenstein vorkommen, im Ruggeller Riet (vgl. Abb. 26), und 21 Prozent auf «Schwabbrünnen-Äscher» bei Schaan (vgl. Abb. 27) fallen (BROGGI, 1977a). Von beiden bedeuten- den Flachmooren - Ruggeller Riet wie Schwabbrünnen-Äscher - bestehen Vegetationskarten (DALANG, 1973, GROSSMANN, 1978) sowie Pflege- und Gestaltungspläne (BROGGI & WOLFINGER AG, 1979 und 1983). 2.6.2.4 WASSERFLÄCHEN Noch seltener als die Riedlebensräume sind heute die Lebensräume des stehenden Wassers. Pflanzliche Relikte haben sich vor allem in den Riedgräben sowie in den wenigen stehenden Wasserflächen erhalten, so u. a. die Weisse 
Seerose (Nymphaea alba) mit einem letzten Stand- ort im Ruggeller Riet, die 
Wasserschlaucharten (Utricularia spec), der Igelkolben (Sparganium neglectum), die 
Wasserlinsen (Lemna minor und L. trisulca) und die 
Seebinsen (Schoenoplectus lacustris und Sch. tabernaemontani). 2.7 TIERWELT Angesichts der reichen naturräumlichen Begebenheiten verwundert es nicht, dass sich der Artenreichtum auch in der Tierwelt fortsetzt. Insbesondere die alpine Tierwelt ist in der Vogelwelt vielgestaltig angedeutet (vgl. WILLI, 1984) und weitgehend mit der arealgeogra- phischen, potentiell möglichen Artengarnitur auch vertreten, nämlich u.a. mit Steinadler, Uhu, Rauhfusskauz, Sperlingskauz, Dreizehen- specht, Weissrückenspecht (derzeit westlichstes bekanntes Vorkom- men der östlichen Rasse, WILLI, 1982), Birk-, Auer-, Schnee- sowie Haselhuhn. Auch die Säuger der alpinen Lagen sind mit Gemsen, Reh, Rothirsch, Steinbock (Erstnachweis der Wiedereinwanderung 1971, siehe BZG-Bericht 71, S. 56), Murmeltier wie Schneehase vertreten. Die grösseren Endglieder der Nahrungskette, der Luchs (letzter Fang 1830), Wolf (letzter Hinweis 1812), Bär (letzte sichere Beobachtung 1888, unsichere 1892) sowie Bartgeier (Aushorstung 1863) und 
Fisch- 65
        

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