klee (Medicago minima), Hügel-Erdbeere (Fragaria viridis), Hügel- Lieschgras (Phleum phleoides) usw. (vgl. SEITTER, 1971 u. KAUF- MANN, 1973). Sekundäre, wertvolle Halbtrockenrasen haben sich auf der ca. 30 ha umfassenden und 27 km langen Rheindamm-Wasserseite (vgl. Abb. 25), sowie in kleinerer Fläche auch am Binnendamm bei Ruggell herangebildet. Allein am Rheindamm konnten bisher 381 Gefässpflan- zenarten nachgewiesen werden (WALDBURGER, 1983 u. 1984b, inkl. mündl. Mitt. v. 12. 2. 1986), darunter viele xerotherme Arten, aber auch alpine Schwemmlinge, Ackerunkräuter, Ruderalpflanzen und Neueinwanderer. Besonders bemerkenswert sind zudem die Rag- wurzarten (Ophrys-Arten), die SEITTER (schriftl. Mitt. v. 3. 2. 1986) als Relikte einstiger Flaumeichenwälder sieht. Im Jahre 1982 erstellte das Ingenieurbüro BROGGI & WOLFINGER AG, Vaduz, im Auf- trag des FL-Landesbauamtes einen Pflege- und Gestaltungsplan für den Rheindamm. In der Folge wurden am 1. April 1983 einschlägige Richtlinien erlassen, die vor allem für die als besonders wertvoll erachteten Flächen eine einmalige Herbstmahd vorschreiben und jegli- chen Herbizideinsatz sowie Düngung oder Schafbeweidung unter- sagen. Abb. 25: Sekundärer Halbtrockenrasen am Rheindamm bei Triesen 62
        

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