- 854 - Chur1 /mit dem Capitel, dass man Vnser Frawen tag als / die Empfangen ward feuret in seinem Bistumb / dass man vor nie thet. fol. 114a: Desselben Jahrs Anno Domini 1411. An Sanct Gangolffs tag / vberfiel Graff Haug Von Werdenberg2 vnd die Appetzeller3 / seine Helffer die von Reinegk4 Vnd lagen in dem Stättlin / wol 10 tag mit gewalt, vnd möchten doch die Burg nit ge- / Winnen, do zogen die von Veldtkirch5 dess Ersten vor Rei- / negk4, vnd lagen da vor dem Stättlin disshalb Reins wol / 8 tag, da kham Ihnen dar Zuehülff Graff Herman von / Suis6 der Herrschaft von Österreich Landuogt, mit den / von Schaffhausen7, vnd mit den von Wintertur8 mit den / von Zell in Vndersee9. da verbranten sie Reinegk4 vnd fluch- / en daruon da zoch der Landuogt mit allem Volckh, Vor Alt- / Stetten10 Vnd lag daruor wol 8 tag mit gewalt, da Zog / auch darfür Hertzog Friderich Von Österreich11 mit sein- / er Ritterschafft, Vnd mit seinen Stätten, im Ergäw12, mit / den Von Zouingen13, mit den Von Araw, mit den Von Lentz- / bürg, mit den Von Mollingen, mit den Von Gurst, mit / den Von Heckhingen, mit den Von Baden, mit den Von / Bremgarten, mit den Von Brugckh, mit den von Loffen- / berg, mit den von Freyburg auss dem Breissgäw, mit / den von Villingen, mit den Vom Schwartzwaldt, da Zo- / gen auch darfür Graff Hartman Bischoff zu Chur1 / Graff Wilhelm Von Bregentz14, Graff Wilhelm Von / Gettnang15, darZue Graff Hanns von Sanegans16 mit / Ihren Leuthen: da dass Graff Haug2 erhört Vnd die Ap- / petzeller3 die in Altstetten10 waren, dass man Sie als / kräfftiglich besitzen wollt, da fluchen sie auss der Stat / Vnd Liessen vil gutes darinn Von Wein Vnd Korn, Vnd / Von Anderen Haussrath. Da hiess Hertzog Friderich11 / die Statt schlaiffen Vnd darZue Verbrennen Vnd weret das gesess wol 12 tag..» Übersetzung «Im selben Jahr (1405) bestätigt Bischof Hartmann von Chur1 mit dem Kapitel, dass man Unser Frauen Tag, als sie empfangen wurde, feiert in seinem Bistum, was man vorher nie tat. Desselben Jahrs, im Jahre des Herrn 1411 an Sankt Gangolfs Tag (13. Mai) überfiel Graf Hugo von Werdenberg2 mit den Appenzellem3, seinen Helfern die von Rheineck4 und lagen im Städtlein wohl zehn Tage mit Gewalt, und vermochten doch die Burg nicht zu erobern. Da zogen die von Feldkirch5 als Erste vor Rheineck4 und lagen da vor dem Städtlein diesseits des Rheins wohl acht Tage, da kam ihnen dort zu Hilfe Graf Hermann von Sulz6, der
        

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