- 853 - Übersetzung «Im selben Jahre (1405) am nächsten Tag nach St. Mathiastag (25. Februar) zogen die von Feldkirch1 in den Bregenzerwald2 und nahmen Graf Wilhelms von Bregenz3 Teil ein und verbrannten das Dorf zu Hard5 miteinander.» «Im selben Jahre, an St. Michaelsabend (28. September) verbrannten die Walgauer6 die nachfolgenden Festen: Jagdberg7, Blumenegg8, Ramschwag9 und die Feste zu Bürs10. Dann im selben Jahr verbrannten die vom Eschner- berg" die Burg Schellenberg12.» Druck: G. Winkler, S. 37, 36. 1 Feldkirch, Vorarlberg. 2 Hinterbregenzerwald. 3 Wilhelm von Montfort-Bregenz, fl422. 4 Wichtiger Hinweis auf die Feldkircher Mundart zur Zeit von Ulrich Tränkli: damals sprach man dort a für ei, wie heute noch im benachbarten Mauren, Eschen und Nendeln. 5 Hard, Vorarlberg. 6 Untertanen Österreichs in der Herrschaft Jagdberg und Untertanen Bischof Hartmanns in der Herrschaft Sonnenberg. 7 Jagdberg bei Schlins, Vorarlberg. 8 Blumenegg, Burg in Thüringerberg, Vorarlberg. 9 Ramschwag, Burg in Nenzing, Vorarlberg. 10 Bürs, seither Burgstall nach Ulmer, Burgen S. 526. 11 Eschnerberg, F. Liechtenstein. 12 Schellenberg: 1412 am 6. August erwähnt Wilhelm von Montfort-Tettnang, der Schwiegersohn Albrechts von Werdenberg-Heiligenberg-Bludenz, anlässlich des bevorstehenden Kaufes «die zwo vestinen Bürg vnd BurgstaU baide die Alten- vnd die Nüwen Schällenberg gelegen an dem 
Eschinerberg» (Li U. 1/3 n . 159). Am 31. Oktober 1412 (Li U 1/3 n. 67) erwähnt Graf Albrecht «vnser zwo vestina und burgstal an dem eschinerberg gelegen vnd die man nempt die ainen die nuwen Schellenberg vnd die andern die alten schellenberg». 655. Aus der Chronik des Ulrich Tränkli von Feldkirch vor 1413. fol. III b: «Desselbigen Jahrs (1405) bestettiget Bischoff Hartmann von
        

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