den letzten Jahren verschiedenenorts im Talraum Tümpel- und Weiher- anlagen erstellt. Die wichtigsten dieser Anlagen sind von Süden nach Norden: - Natur- und Erholungsanlage «St. Katharinenbrunnen», Balzers (Bau 1972) - Tümpel «Kohlplatz»-Triesen (Bau 1971 und weiterer Ausbau 1976) - Mittlerer Sammler und Naturschutzgebiet «Heilos» (Bau 1960) - Tümpelanlage «Bofel» Triesen (Bau 1985) - Natur- und Erholungsanlage «Haberfeld» Vaduz (Bau 1973) - Weiheranlage Naturschutzgebiet «Schwabbrünnen-Äscher» (Bau 1981) - Weiheranlage Naturschutzgebiet «Birka» Mauren (Bau 1972 und Erweiterung 1983) - Tümpelanlage «Küferiis Löcher» Mauren (Bau 1985) - Weiher ÄRA Bendern (Bau 1977) - Weiheranlage Naturschutzgebiet «Ruggeller Riet» (Bau 1982). 2.5 GRUNDWASSER UND TALBODENAUFBAU 2.5.1 DIE GRUND WASSERVERHÄLTNISSE IM RHEINTAL Die Grundwasserverhältnisse im liechtensteinischen Rheintal werden seit 1965 systematisch untersucht, wobei rund 70 Bohrungen in den Talboden abgesenkt und verrohrt wurden. 60 dieser Bohrungen errei- chen eine Tiefe von 20-30 m, 10 eine Tiefe von 100-150 m sowie eine in Balzers als Aufschlussbohrung zur Suche nach Thermalwasser geht bis 600 m Tiefe (vgl. KINDLE, 1984). Die Bohrungen geben über die Zusammensetzung der Talauffüllung Aufschluss. Danach wurde beim Rückzug der Gletscher in die Alpen in der ausklingenden Eiszeit das übertiefte Tal mit dem durch den Rhein angeführten Schutt aufgefüllt, wobei die Lockergesteinsfüllung des Rheintalbodens sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung charakteristische Wechsel zwischen grobkörnigen (kiesig-sandigen), mittelkörnigen (sandigen) und feinkörnigen (siltig-tonigen) Ablage- rungen aufweist (vgl. Abb. 17, hydrogeologisches Tallängenprofil). 49
        

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