- 799 - Guothild von Gerstnegg6 anderseits, dass er dem Urteil der von der Stadt Ulm4 bestimmten Schiedleute folgen wolle. Er setzt den Tag des Endurteils nach Ulm4 fest. Eintrag im Stadtarchiv Ulm in der Registratur auf dem Steuerhaus 1692 Tomus II fol. 842. - Papierblatt 36,0 cm lang X 25,0. - 1 Riedlingen an der Donau BW. 2 Hornstein, Sigmaringen BW. 3 Herzog Leopold IV. von Österreich, fl411. 4 Ulm BW. 5 Peter von Underwegen, Vertreter Bischof Hartmanns und Graf Heinrichs von Vaduz 1396 nach LiUI/3 n. 156. 6 Gerstnegg in Adlkofen, AG Landshut, Bayern, Sitz eines Zweiges der Herren von Freiberg. Götz von G., Vater der Guthilta, Peters von Unterwegen Witwe 1407 nach Alberti, Württemberg. Adels- und Wappenbuch Bd. 1 S. 223. 607. Kisslegg1, 1399 September 21. Ritter Marquard von Schellenberg2, Tölzer3 und Mark4 Gebrüder von Schellenberg sowie Konrad von Schellenberg5 ihres Bruders Sohn stiften mit Brief an Bischof von Konstanz in der Pfarrkirche zu Zelle im Amt (= Kisslegg)' eine ewige Messe auf dem Katharinenaltar vor dem Chor auf linker Seite. Ein jeweiliger Kaplan desselben Altars soll alle vier Wochen vier Messen in genannter Kirche lesen und eine in der Kirche zu Willerazhofen6, auch soll er jährlich die Jahrzeit begehen auf den nächsten Dienstag nach St. Ulrich- stag mit vier Priestern, die eine Vigil und ein Seelenamt singen und jeder eine Messe lesen solle. Der Kaplan soll den Priestern ein Mahl geben. Die Kirche zu Willerazhofen6, ein schellenbergisches Lehen und von den Herren von Schel- lenberg mit Hans Schwininer von Waldsee7 besetzt, ist an Einkünften zu arm, um einen eigenen Priester zu erhalten. Darum bitten die Stifter den Bischof von Konstanz, diese Kirche mit der sogenannten St. Katharinenpfründe vereinigen zu dürfen. Marquard von Schellenberg2 stiftet hiezu einen Zehent zu Immen-
        

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