stellt werden sollen. Vermutlich eine Folge dieser Absichtserklärung war die 1915 vom Landesschulrat veranlasste Umfrage, welche die Lehrer des Landes aufforderte, die im jeweiligen Dorfe bekannten Sitten, Gebräuche und Sagen aufzuschreiben und darüber Bericht zu erstatten. Die Ergebnisse wurden 1916 zusammenfassend im Jahrbuch publiziert, und sie dienten seither auch als willkommene Quelle bei manchem volkskundlichen Aufsatz über liechtensteinische Sitten und Bräuche. Es war nun Adulf Peter Goop vorbehalten, das Volksleben seiner Heimat zu erforschen und eine Gesamtdarstellung auf den Büchertisch zu legen. Nach noch weiter zurückliegenden Vorarbeiten begann der Autor 1979 intensiv mit der Verwirklichung seines Planes, der damals einen Brauchtumskalender zum Ziel hatte. Seinerzeit hatte die Liechtenstei- «Christus segne dieses Haus» be- deutet das Zeichen 19C+M+B86, das die Sternsinger an den Häu- sern anbringen. Die Dreikönige besuchen als Sternsinger die Familien und be- richten singend von der Geburt Christi und wünschen Glück und Segen für das neue Jahr. 384
        

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