Adulf Peter Goop: Brauchtum in Liechtenstein DOMINIK WUNDERLIN Der Tag nach St. Nikolaus 1986 war im Fürstentum Liechtenstein nicht nur der Feier des 2. Advents vorbehalten. An diesem schönen Spät- herbsttag wurde nämlich in Schellenberg im Beisein von Bürgern aus allen Gemeinden des Landes ein Buch aus der Taufe gehoben, dem seiner Wichtigkeit wegen nun diese Zeilen gewidmet sind. Vorzustellen ist das ausgezeichnete Werk «Brauchtum in Liechtenstein» von Adulf Peter Goop. Den Autor den Liechtensteinerinnen und Liechtensteinern näher vor- zustellen, wäre wohl Wasser in den Rhein getragen, ist er doch schon früher beneidenswert häufig publizistisch in Erscheinung getreten. Sein breites Interessensspektrum - stets mit Blick auf seine liechtensteini- sche Heimat - hat viele Veröffentlichungen ermöglicht, die zumeist fern seiner beruflichen Tätigkeit als Rechtsberater liegen. Vielleicht gerade deshalb macht es sich A. P. Goop nicht leicht mit der Abfas- sung seiner Publikationen. Dies gilt in besonderem Masse auch für das vorliegende Brauchtumsbuch. Er hat sich nämlich zu keiner Zeit gescheut, Rat bei Spezialisten zu holen. Auch der Verfasser dieses Artikels hat während zweieinhalb Jahren die Entstehung dieses Buches beratend begleitet und hat u. a. das Konzept in wesentlichen Teilen mitgestaltet. Er durfte dabei Adulf Peter Goop als einen Menschen kennen lernen, der stets offen für Anregungen und Kritik war. Trotz dieses persönlichen Engagements an diesem Buch, sei eine objektive Würdigung des Werkes versucht. Eine vollständige Erfassung der Volkskultur war bisher in Liechten- stein nie erfolgt. Immerhin hat der Historische Verein des Fürsten- tums, Herausgeber dieses Jahrbuches, schon 1912 erkannt - und in den Statuten auch festgeschrieben -, dass «alte Sitten und Gebräuche, Sagen, Sprichwörter und Volkstrachten» ebenfalls erforscht und darge- 383
        

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