auf Schellenberg wohnhaft, wird in einigen Urkunden der Hausname «Wiessle» angefügt, später wurde er häufig als «Rennhöfler» oder «Wiessle ab dem Rennhof» bezeichnet.9 Dem Verkauf gingen Interven- tionen voraus, die von «Murren und Schmähen der Untertanen wegen dem Verkauf der Herrschaftlichen Güter und vorhabendem Strassen- bau» berichten. Aber der Verkauf war beschlossene Sache.10 Andreas Öhri übernahm den Rennhof zum Kaufpreis von 2840 Gul- den, die Hälfte zahlbar auf Martini 1780, die andere Hälfte in Raten, verzinst zu 5 % .ll Der Steuerwert des Rennhofs wurde mit 850 Gulden festgelegt.12 Die Zahlung der Restsumme und der Zinsen führte zu langwierigen Auseinandersetzungen. Andreas Öhri scheint besonders darüber erbost gewesen zu sein, dass sein Gesuch, auf dem Rennhof Wein ausschenken zu dürfen, abgelehnt wurde.13 Er war vorher zeitwei- lig auch Wirt auf «Bad Vogelsang ob Triesen» gewesen.14 1788 war jedenfalls ein Rest von 262 Gulden an dem Kaufpreis noch offen.15 Erst 1800 scheint die letzte Zahlung erfolgt zu sein.16 Dr. Walter Oehry 9487 Bendern 372
        

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