Die in diesem Schreiben erwähnte Schätzung des Ertrags vom 11. August 1772 durch den Landweibel Johann Wohlwend ist von besonde- rem Wert, weil ihr Angaben darüber entommen werden können, was am Rennhof gepflanzt und geerntet wurde.6 Die Ernte am Rennhof betrug demnach: Feistheu 5¥i Klafter ä 7 Gulden 30 Kreuzer Magerheu 3 Klafter ä 6 Gulden Korn 24 Viertel ä 1 Gulden Mais 25 Viertel ä 1 Gulden 20 Kreuzer Gerste 6 Viertel ä 1 Gulden 8 Kreuzer Ehmd 
(Ohmat) 2YA Klafter ä 9 Gulden 30 Kreuzer Wein wurde nicht geschätzt, lediglich der Vermerk, dass es mehr Wein geben könnte als andere Jahre, lässt auf den Weinanbau schliessen. Auffällig ist, dass kein eigenes Vieh vorhanden war. Das widerspricht an sich dem Pachtvertrag, in welchem ausdrücklich ausbedungen war, Der Rennhof wurde am 6. August 1780 versteigert. Das Licitations- protokoll wurde am 20. August 1780 von Fürst Franz I. in Eisgrub ratifiziert mit der Bemerkung, dass «den unterthanen ihre Wider- spenstigkeit in höchste(r) ungnade verwiesen» werde. 
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