Das Urbar der Herrschaft Schellenberg von 1700 beschreibt den Renn- hof folgendermassen:1 «Rennische Hoff Von durchleuchtigster gnädigster Herrschaft ist diser Hof Herren Jo. Jacob Hutschen Mösmerischen Gewalthabern aberkhauft worden. Disen besizet dato Jacob Stöb, Wullenweber undt ist mit Ihme, bis seine Hutschische Bestandtsjahr geendiget, nichts tractiret worden. Worin Haus, Hofstatt, Stall, Paum, Krauth, undt rebgarthen, alles ahn Einem Stuckh, oben herauf der länge nach ahn die gassen, gegen Feld- kh.[irch] Christian Walckhen, gegen Maurer berg ahn St. Peter zue Bludenz, gegen schan ahn Josephen Send undt Peter Marxern stossendt. Item Ein Stuckh Hewgueth undt paumgarthen sambt zweyen buechwäl- den, deren der Eindte der hindere aichbüchl genennet wirdt, alles ahn Einem Stuckh, yber die gassen hinauf gegen Rhein und gegen Schan an Mattheus Püschen, berg auf gegen Rhein an der Lange gassen, dan der Kayseren gueth, welliches nun beede Georg, die Küber auf Schedenberg besitzen, gegen allt Schedenberg an Hannsen, Michael, Bernhard, undt Stoffl die Hundertpfund, den Wald, gegen Feldk.firch] gndgster Herr- schafft Weinzierl. Hof undt sodan ahn zuvorgemelte gassen sich selbsten stossen. N.B. mit dem Bericht, dass Jo. Willhelmen Madern zue Feld- kh.firchj an dem St. Wald hinder dem auf Büchl 3/6 undt Mattheus Püschen auch Ein kleines Stuckh zueständig und aber alles ausgemark- het seye. *) *) Dazu Randbemerkung:  Item Ein Stuckh Tannwald, so dermahlen ausgehawen und Eiun Junger Wachs ist, gegen allt Schedenberg an Michael Kauffman, gegen Maurer berg ahn Amman Thönis Erben, gegen schan ahn den haberwald stosst. aller/nassen dises undt voriger beeder Stuckh halber hiebevor bey denen Waldungen die gebühr auch memoriert zue finden fol. 15.» Der Rennhof wurde jeweils auf mehrere Jahre verpachtet. Der Pacht- vertrag wurde «Bestandsvertrag» genannt, der Pächter dementspre- chend «Beständer» oder «Bestandnehmer», der Pachtzins «Bestands- zins». Ab 1750 waren die Pächter Johann und Anton Mayer von Mauren. Sie zahlten jährlich 75 Gulden Pachtzins. Ihr Pachtvertrag wurde 1756 erneuert, 1761 löste sie Peter Mayer vom Schönbühl ab, 366
        

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