bedeckt. Der Rheingletscher teilte sich am Gonzen bei Sargans in einen westlichen Ast in Richtung Walensee und in einen östlichen Ast, der dem heutigen Rheintal folgte. Nach dem Rückzug der Gletscher blieben im Rheintal voralpine Seen zurück, die jedoch durch die Felsschwelle Montlingen-Götzis vom heutigen Bodensee klar getrennt waren. Ein südlicher, langgezogener See reichte bis ins Sarganserbek- ken (WEBER, 1978). Mit dem Rückzug der Gletscher wurden diese Seen mit dem Geschiebe der Talflüsse, Seitenbäche und Rüfen aufge- füllt. Der Rhein pendelte breit im Tal und verteilte die Geschiebefrach- ten über den ganzen Talraum. Diese Wasserläufe füllten ihre Bette zunehmend mit Geschiebe auf, so dass die Hochwasser seitlich ausbra- chen und neue Wege suchten. Nur wo natürliche Hindernisse den Hochwassern den Weg in Talmulden versperrten - etwa im Bereich des Fläscher- oder Eschnerberges - bildeten sich Hinterwässer in Seen- form, die erst später verlandeten und sich zu Flachmooren entwickel- ten. Derartige Klein-Seen dürften wohl noch zu geschichtlicher Zeit vorhanden gewesen sein. Die breite Talsohle war bis ins Mittelalter grösstenteils versumpft, unbewohnbar und auch schwer passierbar. Abb. 7: Noch deutlich erkennbarer Prallhang des Rheins zwischen Triesen und Vaduz, welcher Teile des Schuttkegels des Erlenbaches abgegraben 
hat. « Die Strasse führt direkt an den Bergen fort, bei dem Dorfe Trisen wird sie fast vom Rheine bespült, der hier von langen Reihen hochstämmiger Bäume, die der Anwohner Alber nennt, wie von einer stattlichen Leibwache umgeben ist» (SCHWAB, 1827). 38
        

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