des Rheingletschers gebildet wurden (vgl. BLASER, 1952, S. 195). In einigen Geländeterrassen wurde schliesslich als Relikt einer postglazia- len Steppeneiszeit verschiedenartiges Feinmaterial der Moränen vom Winde eingeweht und in teils mächtigen Bänken als Löss abgelagert (z.B. Westhang Fläscherberg, «Schlosswald» zwischen Vaduz und «Meierhof», Schellenberg). Unter dem Einfluss des Eises und subgla- zialer Schmelzwässer erfolgte eine Eintiefung und Versteilung der Talhänge. Die Eintiefung reichte weit bis unter die jetzige Talsohle. Nach dem Rückzug des Gletschers entstanden am Fusse des leicht verwitterbaren Flyschgebirges grosse Rüfen (lat. rovina4), durch wel- che grosse Mengen Gesteinsmaterial zur Ablagerung gelangten. Die in Liechtenstein gehäuft auftretenden Schutt- und Schwemmkegel5 ver- mögen das Landschaftsbild, aber auch die Nutzungsgeschichte des Einflussgebietes, markant zu prägen. Schliesslich hat auch das Berg- sturzmaterial, welches vor allem bei Triesenberg und Triesen bis ins Tal reicht, den Berghang wesentlich verflacht bzw. mit flachen Kuppen übersät und gestaltet (vgl. ALLEMANN, 1985). Die Auswirkungen des postglazialen Rheines werden unter dem Kapitel Gewässer (2.4) knapp dargestellt. Abb. 5: Drumlins an der Südostflanke des Eschnerberges bei Mauren 33
        

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