9. ANMERKUNGEN 1) Brief vom 6. 4. 1809 an den Fürstlichen Gesandten Schmitz Grollenburg, Liechten- steinisches Landesarchiv, SR Fase. C 1, ad. 226/pol. (nach BATLINER, 1976). 2) Botschaft des Bundesrates an die Bundesversammlung betreffend den Vertrag zwi- schen der Schweiz und Liechtenstein über den Anschluss des Fürstentums Liechtenstein an das schweizerische Zollgebiet vom 1. 6. 1923, schweizerisches Bundesblatt (BB1) 1923 II 377 (nach BATLINER, 1976). 3) Erst in Vorarlberg läuft diese Grenze vom Rheintal ostwärts (vgl. auch KRIEG u. VERHOFSTAD, 1986). 4) Rüfe = Erdrutsch, Steinlawine, Bergsturz, wildes Bergwasser. Aus rom. ru(v)ina, vgl. Schweiz. Idiotikon der schweizerdeutschen Sprache, Band 6. S. 674-676, Verlag Huber, Frauenfeld, 1909. 5) WÄCHTER (1948) zählt allein auf der Rheintalseite 25 Rüfezüge auf. 6) KLIMAMESSSTATIONEN IN LIECHTENSTEIN - Automatische Messstation in Vaduz (456 m ü.M.) seit 1. 1. 1971 -Niederschlagsmessungen im fürstlichen Weinberg Vaduz vom 1. 6. 1968 bis 31. 12. 1973. - Messstation Vaduz für Sonnenscheindauer seit 7. 4. 1971 - Schaan Unterau (1440 m ü.M.), Regenmessstation seit Februar 1968, läuft weiter. - Steg Regenmessstation, in Betrieb vom 1. 1. 1969 bis 15. 10. 1971. - Malbun Sessellift Sareis, Regenmessstation seit 15. 1. 1974. läuft weiter. - Malbun, Messung der Schneehöhe für das Eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung, Davos, seit 1967. läuft weiter. - Triesenberg Messstation (884 m U.M.), 1931 bis April 1938. - Niederschlagsmengen Vaduz (500 m ü.M.), Mai 1938 bis Ende 1967. 7) Ein derartiger Flusslauf lässt sich nach BLASER (1952, S. 205) östlich von Ruggell und parallel zur Richtung des heutigen Rheines auf einer Länge von 1,5 km und mit einer Flussbreite von 50 m verfolgen. Auch neuere Luftbilder (vgl. Abb. 8) lassen diese Spuren nördlich von Ruggell bei geeigneten Witterungsbedingungen noch erkennen. 8) Allerdings gab es zentralalpine Elemente nördlich der Falknis-Mittagsspitze schon vor der letzten Eiszeit (z. B. Spinnwebige Hauswurz - Sempervivum arachnoideum, Silbermantel - Alchemilla alpina, Alpen-Straussgras - Agrostis alpina, Breitblättriges Hornkraut - Cerastium latifolium u. a.). Diese Pflanzenarten konnten sich am Grat halten und wanderten, nach Seitter (schriftl. Mitt. v. 3. 2. 1986), später dem schmelzen- den Eis entlang nach Norden. 292
        

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