Verbesserungen der Stellung des Mieters sind nach VOGT nicht aktu- ell, da zuviele Mieter Ausländer, zuviele Vermieter Inländer sind (vgl. Tab. 23, Wohnungen - Besitzerstrukturen). 6.3 LANDWIRTSCHAFTSPOLITIK Aus den vielfältigen Verknüpfungen der Steuermechanismen im Bereich der Landwirtschaft werden die Auswirkungen des landwirt- schaftlichen Aussiedlungswesens und der Meliorationen einer näheren Betrachtung unterzogen, weil sie sich besonders drastisch auf die Vielfalt der Landschaft auswirken. Es sei hier eine Betrachtung als Bindeglied zwischen dem Siedlungswesen und dem Wirken der Land- wirtschaft vorausgeschickt. Interpretiert man die im Statistischen Jahrbuch 1985 veröffentlichten Flächendaten der Landwirtschaft hinsichtlich der Veränderungen der Nutzungsarten, wird ersichtlich, dass auf Seite der Intensivnutzung (offene Ackerflächen, Futterbau ohne Naturwiesen sowie Rebland und Obst-Intensivkulturen) eine Zunahme der Flächen gegenüber 1955 zu verzeichnen ist (vgl. Tab.24 u. Abb. 122). Bei einer absoluten Verringerung der landwirtschaftlichen Nutzflächen ist dies nur durch die Intensivierung bisher extensiv genutzter Flächen (vgl. Kapitel 5.3.4), und damit wertvoller Naturräume, möglich gewe- Tab. 24: Veränderung der landwirtschaftlich genutzten Fläche und der Anteile der Hauptkulturen 1955-1980 1955 1965 1969 1975 1980 veränd. Kulturen absolut % absolut % absolut % absolut % absolut % absolut Landwirtschaft!. Nutzfläche 4334 100 4097 100 3772 100 3639 100 3635 100 -700ha Intensivnutzung 1259 29 1475 36 1112 29.5 1356 37 1305 36 + 46ha -offene Ackerfläche 790 578 648 930 912 - Futterbaufläche ohne Naturwiesen 445 885 448 410 375 - Obstbau und Rebland 24 12 16 16 18 Naturwiesen 2853 66 2477 60.5 2474 65.5 2216 61 2271 62,5 - 582ha Streue- und Tortland + übrige Kulturflächen 222 5 146 3,5 185 5 67 2 58 1,5 -164ha Quelle: Stat. Jb. 1985, Fürstentum Liechtenstein, S. 127 248
        

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