schlag SCHLEGELS (1981) für die naturräumliche Gliederung Liech- tensteins (siehe Tab. 1), so lässt sich das Land, mit der 500-m- Höhenlinie (Isohypse) als Trennlinie, in zwei übergeordnete Räume gliedern, wobei unterhalb dieser Höhenlinie der Rheintalraum, ober- halb das Berggebiet beginnt. Auf das schmale Talband zwischen Rhein und Hangfuss (genauer 500- m-Höhenlinie inkl. Eschnerberg) entfallen nur 4970 ha und damit rund 30% der Landesfläche. Die rheintalseitigen Hanglagen sind durch teils steile, bewaldete Strukturen geprägt, wobei nur die Terrassenlagen von Triesenberg und Planken besiedelt sind. Die Liechtensteiner Alpen, als Tab. 1: Naturräumliche Gliederung des Fürstentums Liechtenstein 1. Talgebiet Nach oben meist durch den Wald des Berghangs begrenzt. Bei Triesen Obergrenze ungefähr entlang der Isohypse 500 m. 1.1 Talsohle und Hangfuss. Ehemals Überschwemmungsbereich, flache Schwemmkegel mit Rüfeschutt, maschinelle Ackernutzung, zu rund einem Drittel verbaut. 1.2 Eschnerberg. Hügelzone bis 700 m innerhalb des Talgebiets. Keine alpine Landnutzung. 2. Berggebiet 2.1 Flacher Berghang Für Dauerbesiedlung und intensive Nutzung (Obst, Futterbau) geeignet. Böschung maximal 30°. Obergrenze um 1100 m oberhalb Triesenberg, sonst niedriger. 2.1.1 Bergsturzgebiet von Triesenberg 2.1.2 Verebnung von Planken 2.2 Fläscherberg Liechtensteinischer Anteil an diesem isolierten Teil des Berggebietes. Keine Dauersiedlung, teilweise alpwirtschaftliche Nutzung. 2.3 Steilhang zum Rheintal Böschung >30°, Obergrenze Isohypse 1000 m 2.3.1 südlicher Teil (südlich Triesenberg) 2.3.2 nördl. Teil (zwischen Vaduz und der Staatsgrenze im Norden) 2.4 Hochmontaner Bereich ob Planken und Triesenberg mit teils alpwirtschaftli- cher Nutzung, teils Heuwiesen ausserhalb des Dauersiedlungsbereiches. 2.5 Alpiner Bereich, im wesentlichen östlich der Rheintalwasserscheide mit alp- und forstwirtschaftlicher Nutzung. 2.5.1 Drei Schwestern-Rappenstein-Kette 2.5.2 Lawena 2.5.3 Guschagrat-Mittagsspitze 2.5.4 Falknis-Naafkopf-Kette 2.5.5 Galinakopf-Augstenberg-Kette 2.5.6 Hochalpine Täler (Samina, Valorsch, Malbun) nach SCHLEGEL, 1981, verändert 28
        

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