6. Aufzeigen von ungünstigen Entwick- lungen durch einige bisherige Steuerungs- mechanismen Die breite Ursachen-Palette für die Verknappung der Ressource «Boden» aus quantitativer wie qualitativer Sicht, findet im folgenden bewusst eine Einschränkung auf die Bereiche der Siedlungs- und Landwirtschaftspolitik. Dies im Bewusstsein, dass die stete Siedlungs- ausweitung und die flächenwirksame Landwirtschaft die wohl wichtig- sten Gestalter der Landschaft darstellen. Zum besseren Problemver- ständnis werden in Kap. 6.1 einige gesellschaftspolitische Rahmenbe- dingungen vorangestellt, welche für die Raumordnung und den Natur- und Umweltschutz im prosperierenden Kleinstaat sehr bedeutsam sind. Daneben wollen wir die grossen Vorteile kleinstaatlicher Gebilde nicht vergessen, sie sind allerdings nicht Gegenstand der vorliegenden Problemstellung. 6.1 BEMERKUNGEN ZU DEN GESELLSCHAFTSPOLITI- SCHEN RAHMENBEDINGUNGEN DES LANDES (KLEINHEIT, POLITISCHE PARTEIEN, GEMEINDEAUTONOMIE) Von aussen und auf den ersten Blick betrachtet, müssten sich Raum- planung wie Natur- und Landschaftsschutz im Fürstentum Liechten- stein einfach gestalten lassen. Dank der Übersichtlichkeit des Landes sollten Problemlösungen rasch und unbürokratisch an die Hand genommen und auch leicht anschaulich gemacht werden können. Die finanziellen Möglichkeiten des Staates wie der Gemeinden (vgl. Tab. 22, Angaben zu Finanzen) müssten sich zudem für die Lösung anstehender Probleme als positiv erweisen. Im Zuge der Rückbesin- 240
        

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