durch den Menschen signalisieren und die noch nicht abgestempelten Zwischenräume als so klein erscheinen lassen, dass sie kein eigenes Gewicht oder Gesicht mehr entwickeln können. Auf zwei Phänomene soll hier, stellvertretend für die ganze Palette an Ansprüchen, näher eingetreten werden, nämlich auf die Sport- und Freizeitnutzung sowie die zunehmende «Verstrassung» der freien Landschaft. 5.3.10.2 SPORT UND FREIZEIT «Dem Sport kommt im Rahmen der Gestaltung der Freizeit in Liechten- stein eine überragende Bedeutung zu. Als Erlebniswert und Stärkung der geistigen und körperlichen Gesundheit ist der Sport ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. .. Der Sportstättenbau ist in qualitativer Hinsicht auszubauen ...» (aus Liecht. Vaterland vom 18. Jan. 1986, in einer Parteienwerbung aus Anlass der anstehenden Landtagswahlen). Die- ser Aussage würde wohl kaum von einer politischen Partei widerspro- chen. Der Staat hat denn auch im Jahre 1984 sFr. 1 176 430 - (Quelle Stat. Jb. 1985) an Beiträgen für den Sport ausgeschüttet. Die gleiche Quelle weist einen Bestand von 35 verschiedenen Sportvereinen in Liechtenstein mit insgesamt 12 622 Mitgliedern aus. Damit dürfte rund ein Drittel aller Einwohner sportlich irgendwie aktiv sein. Die für die Volksgesundheit erfreuliche Tatsache der vermehrten Sportausübung hat aus der Sicht des Natur- und Landschaftsschutzes Abb. 116: Tennisanlagen von Triesen (links) und Schaan in landschaft- lich empfindlichen Gebieten 235
        

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