1400 m; im gegebenen Abschnitt. Über die nachteiligen ökologischen Folgen des Asphaltierens von Flurwegen wird in Kap. 5.3.10.3 vertieft eingetreten. Im Zuge des Ausbaues des Landes-Radwegnetzes sollte auch der hier behandelte Abschnitt der alten Landstrasse im Jahre 1985 durchgehend mit einem festen Belag versehen werden. Eine Intervention der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz (LGU) und das Eintreten der Regierung bzw. des Landesbauamtes auf die Überlegungen der LGU konnte diese bereits beschlossene Aktion im letzten Augenblick verhindern40. AUSLAUFBAUWERK DER BALZNER RÜFE Vom Sammler der Balzner Rüfe verläuft in Richtung alter Landstrasse ein schmales, nur 50 cm tiefes und 50 cm breites Gerinne. An seinem Ufer hat sich ein aufgelöster Flurgehölzstreifen teilweise erhalten und bildet so die letzte landschaftliche Aufkammerung vor den heutigen Industrie- und Gewerbebauten. Vor der Einmündung in den «Altbach» muss dieses gering dimensionierte Gerinne die alte Landstrasse unter- queren. Wo sich Wasser mit dem Verkehr trifft, werden bauliche Massnahmen nötig. Zu Beginn der 1980er Jahre wurde hier mit grosser Lieblosigkeit beidseits des Flurweges je ein 3 m langes und einen Meter hohes Betonbauwerk erstellt. Es sollte so wohl verhindert werden, dass jemand in den Graben fällt. Dieser Baukörper im Freiraum ist nicht Abb. 99: Hässliches Betonbauwerk als deutliches Zeichen eines häufig herrschenden Perfektionismus 206
        

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