teilweise verbauten Bäche am häufigsten vertreten. Analysieren wir die Bäche, die noch unverbaut sind, fällt auf, dass rund die Hälfte dieser Fliessgewässer auf das Waldareal entfällt. Das heisst, dass nur noch 6 % der offenen naturnahen Fliessgewässer ausserhalb des Wal- des liegen, wovon der Grossteil auf die Hanglagen oberhalb Triesen entfällt. Im Talboden gibt es mit Ausnahme eines kleinen Bächleins im Schwabbrünner Riet kein natürliches Fliessgewässer mit ganzjähriger Wasserführung mehr! Rund 1/5, nämlich 35 km Fliessgewässerstrecke sind vollständig ausge- trocknet (Tabelle 19). Es sind hauptsächlich die kleineren Gräben (bis 0,5 m), die kein Wasser mehr führen. Aber auch grössere Gerinne, vor allem im Oberland, sind heute ausgetrocknet (vgl. Abb. 80). Nur etwas mehr als die Hälfte der Bäche führen ganzjährig Wasser. Tab. 18: Grad der Verbauung der Fliessgewässer Ausbau der Flicssgewässer (ohne Rhein) Natürlich, unverbaut 26 480 m 12% Teilweise verbaut 134 010 m 61% Verbaut 27 880 m 13% Eingedolt 31 080 m 14% Total 219 450 m 100% Abb. 80: Durch Grundwasserabsenkung ausgetrockneter Graben in Balzers 178
        

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