auch zahlreiche Quellfassungen in der Vergangenheit stattfanden, wurde dieser Übergang bis zur 700-m-HöhenIinie erfasst. Im offenen Grünlandbereich der Gemeinde Triesenberg wurde die obere Perime- terbegrenzung auf die 1000-m-Höhenlinie hinaufverlegt, um so mög- lichst alle Gewässer innerhalb des rheintalseitigen Siedlungsgebietes zu erfassen (vgl. Abb. 78). Insgesamt wurde so ein Areal von ca. 7000 ha untersucht. Die Arbeitsgrundlagen bildeten die vier Landeskarten M. 1:10 000 (nachgeführt bis 1979). ZUR DARSTELLUNG DER RESULTATE Alle im ausgewählten Gebiet vorhandenen Fliessgewässer wurden abschnitts- und gemeindeweise im Herbst 1983 kartiert. Wechselte ein Kriterium innerhalb des untersuchten Abschnittes, ergaben sich ent- sprechend gekennzeichnete Unterabschnitte. Die Kartierung wurde auf Inventarblättern (siehe Beispiel Abb. 79) dargestellt, welche alle aufgezählten Kriterien berücksichtigen. Jedes Inventarblatt enthält als Code einen Grossbuchstaben, der angibt, in welcher Gemeinde sich der beurteilte Fliessgewässerabschnitt befindet (z. B. T = Triesen, TB = Triesenberg, S = Schaan etc.). Sodann werden unter diesem Buch- staben alle weiteren Blätter fortlaufend numeriert. Die Darstellung erfolgte ebenfalls auf Kartenblättern M. 1: 10 000 inkl. Kenntlichma- chung der Unterabschnitte. Die Ergebnisse wurden schliesslich in Tabellenform dargestellt, wobei sowohl die effektiven Laufmeter als auch die Prozentanteile aufscheinen. Mittels Auswertung im Klein- computer konnten verschiedene Kriterien je nach Wunsch miteinander kombiniert dargestellt werden (Beispiel siehe Tabellen 18 und 19). Die stehenden Gewässer wurden sowohl mit Flurnamen als auch mit Nummern bezeichnet und die Inventarblätter rückseitig mit einer Situationsskizze (Abb. 84) versehen. 5.3.6.4 DISKUSSION DER RESULTATE FLIESSGEWÄSSER Insgesamt wurden rund 219 km Fliessgewässer erfasst. Diese Zahl beinhaltet mit Ausnahme des Rheinstromes alle Fliessgewässer (Kanäle, Bäche und Gräben). Von diesen 219 km Fliessgewässern sind rund 31 km eingedolt, dies sind rund 5 km mehr, als noch natürliche unverbaute Bäche vorhanden sind (Tabelle 18). Mit über 60% sind die 177
        

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