fehlende Düngung und der magere Untergrund machen das Typische aus. Mit der Aufgabe dieser traditionellen Landnutzung, bei verstärk- tem Zuführen von Düngern (vor allem auch Klärschlamm im Einfluss- bereich der Kläranlagen), werden die einst typischen Halbtrockenra- senpflanzen schnell durch rasch- und hochwüchsige Fettwiesenarten verdrängt. Die höhere Mähfrequenz und der frühe erste Schnitt verun- möglichen zudem vielen Wiesenblumen das Blühen und Absamen. Teils kommt auch eine Zunahme der Bestossung mit Schafen dazu, womit sich ebenfalls artenarme Bestände ergeben. In Liechtenstein ist vor allem durch Aussiedlungen ein zusätzlicher Intensitätsdruck ent- standen. An einigen sehr peripheren Lagen wie im Grenzraum Triesen/ Balzers, bringt auch eine zunehmende Verwaldung ähnliche Effekte. In Liechtensteins Tallagen konnten im Zuge der Magerwiesenkartie- rung 1983 nur noch 8,3 ha Halbtrockenrasen im Räume Balzers (vgl. Abb. 71) festgestellt werden. Weitere sekundäre Standorte sind am Rheindamm vorhanden. Für diese letzten Halbtrockenrasen im Räume Balzers haben sich Naturschutzkreise intensiv eingesetzt und eine Abb. 71: Letzte Halbtrockenrasen auf den «Langen Wiesen» - Balzers, im FL-Alpenrheintal 162
        

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