wurden vor allem entlang der Zollstrassen in Richtung Schweiz und der Feldwege (im Einverständnis mit den Gemeinden und Privateigentü- mern) Obstbäume gepflanzt. Von diesen Pflanzaktionen zu Beginn des 20. Jh. sind heute noch Restbestände an Feldwegen und Landesstras- sen vorhanden (siehe Abb. 40). Von den 1317 im Jahre 1936 erfassten liechtensteinischen Landwirt- schaftsbetrieben (1980: 494 Betriebe inkl. Spezialbetriebe) besassen immerhin 1216 auch Obstbäume, was die damalige Bedeutung des Obstbaues herausstreicht. BAUMOBST-HÖCHSTBESTAND UM 1950 Der Obstbaumbestand betrug gemäss Zählung (vgl. Abb. 43) im Jahre 1936 51 280 Bäume, davon entfielen 51,4 Prozent auf Apfelbäume, 28 Prozent auf Birnbäume, 6 Prozent auf Kirschbäume, 10,7 Prozent auf Zwetschgen, 1,8 Prozent auf Pflaumenbäume sowie 2,1 Prozent auf Nussbäume. Am meisten Bäume standen damals in Schaan, Triesen und Mauren, gefolgt von Balzers, Eschen und Vaduz. Im Verlauf der Kriegsjahre stieg der Obstbaumbestand bis 1951 gar bis auf ca. 59 000 Abb. 42: Intakte Obstbaumalleen in den Fluren sind heute ausgespro- chen selten (Fläsch/GR). 104
        

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