Umschrift: S ' JOHIS - DE BONNSTETTEN (gotische Minuskel) Das Vollwappen von Bonstetten steht in elliptischem Vierpass: schräggestell- ter Halbrundschild, darüber Helm im Profil und Helmzier. Die zweiteilige Helmdecke ist spitz gezaddelt. Das breite Umschriftband wird oben und unten vom Vierpass bedeckt. Wappen: im goldgeränderten schwarzen Schild drei balkenweise gestellte silberne Rauten. Helmzier: flugbereiter Pfauenrumpf. Abb.: Originalabdruck an Urk. v. 1419 II. 8. (LLA Schä U 6). Heinrich Graf von Sax und Mosax (1427 -1488) 75 Einziges Siegel Rund, 33 mm. - Wachs, schwarz. Umschrift: S ' COMIT • HAINRICI V SACCO (gotische Majuskel) Vollwappensiegel: Der schräge Schild mit dem Sax-Mosax-Wappen (zwei Säcke) und der Bärenrumpf auf dem Helm reichen in das Umschriftband. Das vor und hinter dem Helm geteilte Helmtuch ist lebhaft gezaddelt. Die Umschrift ist von Perlrändern eingefasst. Abb.: Originalabdruck an Urk. v. 1434 IV. 10. (LLA U 11). Ulrich von Ramschwag (t 1518) Seit 1470 Vogt auf Gutenberg.40 76 Einziges Siegel Rund, 27 mm. - Wachs, natur. Umschrift: S 0 ULRICH 0 VON 0 RAMSCHWAG (gotische Minuskel) Vollwappensiegel: Der halbrunde Wappenschild steht unten im Siegelrand, die geteilte Helmdecke weht in Bändern vor und hinter dem Helm. Über dem Spangenhelm ist die Helmkrone sichtbar. Der Beginn des Schriftbands ist oben rechts im Siegelfeld eingefaltet. Wappen: in Silber zwei goldgekrönte Leoparden übereinander. Helmzier: drei silberne Schwanenrümpfe. Abb.: Originalabdruck an Urk. v. 1509 V. 14. (LLA Schä U 23). Balthasar von Ramschwag Vogt zu Gutenberg. Sohn von Ulrich von Ramsch wag. 11 Einziges Siegel Rund, 30 mm. - Wachs, schwarz (in Wachsschüssel) und Papier. Umschrift: S • BALTHVS : VON : RAMSCHWAG : Auf dem in spätgotischen Schwüngen bewegten Schriftband ist die Umschrift, links unten beginnend, in kleinen Buchstabengruppen verteilt. Dazwischen stark eingedrehte, schmale Blattranken. Die Tartsche des Vollwappens steht unten im Siegelrand. Über dem Helm ist eine Helmkrone. Belege: 1524-1556. Abb.: Originalabdruck an Urk. v. 1539 XII. 26. (LLA Schä U 56). 40 Vgl. Georg Malin: Die Wappenscheibe Ulrichs von Ramschwag und seiner Frau Barbara von Hallwil. In: JBL 1959, S. 361-368; Ulmer, S. 503 ff; HBLS V. S. 527. 99
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.