(Bischofsmütze oder Inful) mit Kreuzchen und langen Bändern rechts vom Helm, dahinter ein schmaler, hochgeraffter Helmmantel. Helmzier und Schild reichen in das Umschriftband. Ein kräftiger Laubkranz umgibt das Siegel. Belege: 1619-1658. Abb.: Originalabdruck auf Dok. v. 
1658 U. 10. (LLA RA CXVl). Freiherren von Brandis Freiherr von Brandis7 6 Rund, 29 mm. - Wachs, dunkelgrün (auf dünner Wachsunterlage). Umschrift: + S (...) BRANDIS (gotische Minuskel) Das Bild zeigt einen halbrunden Schild mit Brandiswappen, umgeben von einem geschwungenen, breiten Schriftband mit eingefalteten Enden. Wappen: in Silber ein schräger schwarzer Feuerbrand mit roter Flamme. Abb.: Originalabdruck, loses Siegel im GA Tb. Wolfhart V. Freiherr von Brandis (t 1456) 1408 erstmals erwähnt, Herr von Vaduz, Schellenberg, Blumenegg und Maienfeld, österreichischer Vogt zu Feldkirch und Bludenz. 7 Einziges Siegel Rund (Fragment), 32 mm. - Wachs, natur. Umschrift: + S ' : WOLRI • D • BRANDIS • IVNIORIS • LIBERI * (gotische Majuskel)8 Das Siegelbild zeigt ein Vollwappen in einem Vierpass. Das Familienwappen steht in einem schräggestellten Halbrundschild. Rechts und links vom Stechhelm (frontal) ein breites, faltenreiches Helmtuch. Die Helmzier ist auf diesem Siegel zerstört, es sind nur noch Helm und Helmkrone sichtbar. Helmzier: über einer Helmkrone ein aufrechter Feuerbrand. Belege: 1420-1429. Abb.: Originalabdruck an Urk. v. 1420 V. 29. (PfA Be U 3). 7 Der Vorname auf dem Siegel ist nicht lesbar. Da das Siegel nicht mehr an einer Urkunde hängt, ist weder die genaue Datierung noch die sichere Zuordnug an einen bestimmten Siegelführer möglich. Das Siegel stammt vermutlich aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts (geschwungenes Schriftband), der wahrschein- lichste Vorname des Siegelführers ist Wolfhart. 8 Die Umschrift beginnt mit einem Johanniterkreuz. - Zum Siegel vgl. Lapaire, Burgdorf, Nr. 30. 68
        

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