— 769 — Vaters selig, Herrn Ekharts von Ryschach1 Ritters, seiner Mutter Frau Urselen, seines Bruders Ekhen und seiner Hausfrau Anna von Schellen- berg4 sowie aller Verwandten zu begehen am nächsten Tag nach St. Jakobs- tag des grösseren Apostels. Sie sollen den Priestern dabei je 30 Haller, ein Mahl um ein Schilling Haller geben. Sie dürfen dafür die Klause mit Garten und Hofraum (Hofreite) gemessen samt den liegenden Gütern in seinen Zwingen und Bännen. Ihr Vieh soll Weide und Holz mitgeniessen. Sie sollen kein Gut ohne Erlaubnis seiner Erben kaufen und in ihre Klause keine Hintersassen aufnehmen. Es siegeln Heinrich von Reischach' und sein Oheim Frik von Magenbuch zu Gutenstein.5 Original im Erzbischöflichen Archiv Freiburg i.B. UZ (= Urkundensammlung Zell) n. 473. - Pergament 47,2 cm lang x 27,6, Plica 3,0 cm. - Siegel: In der Plica ein Pergamentstreifen. - Auf der Plica Stempel des Erzbischöflichen Archivs Freiburg i.B. - Unten Bestätigung des Notars Dr. Johann Strassburg von Breisach, Bestätigung des Offizials von Konstanz. - Rückseite: «Fidemierte Copy des freyungsbrieffs von der Herschaft Simeringen, welchen herr heinrich von Reischach dem Kloster Inzighofen wegen ein Jahrzeit erkauft und der offizial zu Constanz bestettiget Anno 1391» (17. Jahrh.). 1 Reischach Burg in Ottendrang Wald/Hohenzollern. 2 Dietfurt bei Bonndorf Baden- W. 3 Inzighofen s. von Sigmaringen BW. 4 Anna von Schellenberg, Tochter Marquards III. von Schellenberg-Kisslegg. 5 Gutenstein w. von Sigmaringen. 586. 1392 Mail. Kuno, Abt1 des Gotteshauses St.Gallen erklärt, dass vor ihn kam nach Wil in der Stadt des Gotteshauses am Tag der Urkunde der fromme, wackere
        

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