— 746 — Gefangenschaft etwas zu geben steht dem Rate frei. In einen Frieden mit Graf Egen oder anderen Feinden sollen sie eingeschlossen werden, damit die Gefangenen frei werden. Im Dienst verlorene Pferde müssen ersetzt werden, über die durch Krankheit oder sonst Verlorenen entscheidet der Rat nach Untersuchung. Auf die Dauer ihres Dienstvertrages sollen sie keine Angriffe auf jemand anderen machen, sonst müssen sie den Schaden nach Befehl des Rates ersetzen. Als Sold erhält Marquard von Schellenberg 35 Gulden. Friedrich von Ertzingen 30 Gulden monatlich. Es siegeln Marquard von Schellenberg («Mercke von schellenberg») und Friedrich von Ertzingen. Original im Stadtarchiv Freiburg i.B. IIb 82. - Pergament 23,4 cm lang x 30,3, Plica 3,4 cm. - Einfache Initiale über zwei Zeilen, Ii. Linierung mit Blei, Ii. Rand 2,3 cm frei. - Auf der Plica: «1367 September 6» (Blei, 19. Jahrh.). - Es hängen an Pergamentstreifen zwei Siegel: 1. (Merk von Schellenberg) sehr gut erhalten, rund, 2,9 cm, schwarzgrün, Spitzovalschild mit zwei schraffierten Querbalken (Schildhaupt und Milte) Umschrift: x S' . MERK. DE . SCHELLENBERG - (Ligaturen). 2. (Eningen) rund, 2,9 cm, grünschwarz, Spitzovalschild mit halb zerstörtem Bild, Umschrift: + S FR1DER1CVS . DE . ERSI - Rückseite: «bundnussen mit Herrn Städten vnd edlen» (15. Jahrh.); «No. 67 registr.», «1367 September 6 bei Kindler StA: II b» (modern). Regest: Büchel, Regesten zur Geschichte der Herren von Schellenberg, JBL 1903 n. 344 zu 1366 (nach Schreiber, Urkundenbuch der Stadt Freiburg Bd. II, 497). 1 Marquard III. von Schellenberg- Wasserburg. Marquards II. Sohn. 2 Erzingen ö. von Waldshut B W. 3 Glefe Kampfgruppe mit 3-4 Rossen und2-3 bewaffneten Kriegsknechten. J0H- Wangen,1 1368 Juni 24. Heinrich der Säyer zu Hellenbach1 gesessen gibt bekannt, dass er seinem lieben Herrn Marquard von Schellenberg3 Ritter und Märken von Schellenberg seines Bruders Sohn4 («minem lieben herren herr Marquarten von Schellenberg ritter vnd Märken von Schellenberg sins brüder sun») seinen halben Hof zu Hellenbach,1
        

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