— 709 — Hofstätten des Klosters, Morhartz Hofstatt soll man ausschenken und auf Selzers Hofstatt soll man backen und Fleisch und Brot feilhaben. Wenn Graf Rudolfs Leute oder andere Leute gegen die Leute auf den Gütern des Klosters zu klagen haben, so soll sein Ammann oder Waibel das dem Ammann oder Waibel des Vogtes verkünden, der die Beklagten vor das Gericht des Grafenammanns bieten soll. Tut er das nicht innerhalb drei Tagen, dann soll dieser selbst vorbieten und richten nach Dorfsrecht. Auferlegte Bussen und Pfänder sollen durch den Ammann des Klosters übergeben werden, sonst macht das der Ammann des Grafen. Durchgrabene Acker des Klosters sollen wieder gutgemacht werden. Wenn Graf Rudolfs Ammann Eschhayen6 setzt, soll er die Klosterleute berücksichtigen. Die Weide soll gemeinsam sein. Es siegeln der Abt, der Konvent und der Vogt Ulrich von Helfenstein. Zeugen waren Graf Friedrich der Alte von Roggenburg,1 Graf Konrad von Kirchberg11 der Junge, Albrecht von Niffen.9 Graf von Märstetten,'0, Heinrich von Griessenberg," Heinrich von Frowenberg,'2 («Hainrich von vröwen- berch») Konrad von Blochingen,13 Heinrich von Friberg,14 Herr Marq uard von Schellenberg'5 («Marquart von 
Schellenberch») und viele andere Leute. O rigi n a 1 im Staatsarchiv Ludwigsburg B 207 n. 942. - Pergament 22,5 cm langx 20.8. Plica 3,2 cm. - Links moderne Linienzählung zu je 5 Zeilen. - Kleine Initiale über zwei Zeilen. - An Pergamentsireifen hängen drei Siegel: 1. (Abt) Doppelspitzoval 5.0 cm lang x 3,5, grau, Gestalt mit Krummstab in der Rechten. Umschrift: CVONRADI ABBATIS IN AhVSEN 2. (Konvent) Doppelspitzoval 6 cm x 4.2, graugelb, Gestalt mit Stab in der Linken, Umschrift abgewetzt: S. CONVENTVS M AhVSE - 3. (Helfenstein) rund, Rand stark beschädigt, etwa 6,5 cm. graugelb, im rautenverzierten Siegelfeld nach re. schiefgestellter Spitzovalschild undeutlich grosses vierfüssiges Tier (Elefant) stehend auf vier in die Schildspitze laufende Stützen mit Helm (beschädigt), Umschrift: CI . D . - Rückseite: «No xiii» (16. Jahrh.); verändert f«C» darüber); «Anno 1305» und «Ander Lad L.» (16. Jahrh.); «Ain vertrag zwischen abbt vnd Couent zu Alhusen mit wissen des vogts eins grauen Von helfenstein Vnd den Grauen von Werdenberg etlicher gerechtigkeit ausser vnd Innerhalb zu Naw» (16. Jahrh.); «34.10 XXXIV» (Blei, 18. Jahrh.); «942» (blau, modern). Ab sehr ift: um 1500 im Stadtarchiv Ulm A 410.
        

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