ZUSAMMENFASSUNG In der Monographie über Moriz Menzinger im Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Band 82, hatte ich es schon als möglich oder gar wahrscheinlich bezeichnet, dass noch weitere Werke des Künstlers aufgefunden werden könnten. Diese Hoffnung hat sich inzwischen auch erfüllt. Aber auch hinsicht- lich der Gymnasialzeit und hinsichtlich des künstlerischen Werde- gangs des Malers sind wesentliche neue Aspekte hinzugekommen. Schliesslich fand ich bei der Neuordnung des Archivs der Familie Rheinberger in Vaduz vier bisher unbekannte Briefe Moriz Menzin- gers aus den Jahren 1883 bis 1885. GYMNASIALZEIT IN HALL IN TIROL Der scheinbare Widerspruch, der sich daraus ergeben hatte, dass nach den Aufzeichnungen des Österreichischen Kriegsarchivs in Wien, Moriz Menzinger das Gymnasium in Innsbruck besucht habe, ohne jedoch in den noch lückenlos vorhandenen Schülerverzeichnis- sen dieser Schule aufzuscheinen, konnte geklärt werden. Nach den ersten drei Gymnasialklassen in Feldkirch besuchte Menzinger in den folgenden Jahren 1846 bis 1848 nicht das Inns- brucker Gymnasium sondern jenes in Hall bei Innsbruck. Im Tiroler Landesarchiv sind die Schülerlisten1 von Hall verwahrt und darin ist er als Schüler eingetragen und zwar mit durchwegs sehr guten Noten. Es ist anzunehmen, dass er hier auch den 
ersten systematischen Zeichenunterricht genoss. Durch eine Serie von Zeichnungen2 aus dieser Zeit, die im Städtischen Museum in Überlingen verwahrt sind, wird diese Annahme belegt. Allerdings blieben meine Bemühungen, den Haller Zeichenlehrer Menzingers ausfindig zu machen, bisher ohne Erfolg. 1 Tiroler Landesarchiv, Innsbruck, Jüngeres Gubernium, fasc. 3198. und Archiv des Gymnasiums Hall: «Matricula et über Calculorum CR. Gymnasii Halen- sis». 256
        

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