Freies Kaiserliches Landgericht in Schwaben 251 Erstes Siegel Rund, 48 mm. - Papier, natur. Umschrift: SIGILLVM • IVDITII • IMPERIALIS • PROV1NTIAE • SVEVIAE Das Siegelfeld ist durch einen grossen, nimbierten Doppeladler unter einer Krone ausgefüllt. Er trägt auf der Brust einen grossen, halbrunden Wappen- schild, der von einem schmalen Ornamentrahmen umgeben ist. Unten in der Umschrift steht ein kleiner, halbrunder Schild mit dem Wappen des Schwäbischen Reichskreises (drei Stauferlöwen). Das Umschriftband hat auf beiden Seiten einen durchgehenden Rand. Wappen geviert: 1 und 4 Ungarn; 2 und 3 Böhmen. Herzschild gespalten mit eingeschobener Spitze (Tiroler Adler): 1 Österreich, 2 Kastilien. Belege: 1576 -1604."° Abb.: Originalabdruck auf Dok. v. 1604 III. 8. (LLA U 60). 252 Zweites Siegel Rund, 56 mm. - Papier, rot. Umschrift: SIGILLVM • IVDICII • IMPERIALIS • PROVINT1AE • SVEVIAE Der Bildaufbau ist mit demjenigen des ersten Siegels fast identisch. Unter- schiede zeigen sich an den Hälsen der Adler, in der Stellung der Krallen, der Flügel- und Schwanzfedern sowie in der Strichstärke der Buchstaben der Umschrift. Das Siegelbild ist von einer kräftigen Kreislinie umgeben. Der Schild mit dem Reichskreiswappen ist hier oval. Belege: 1691-1694. Abb.: Originalabdruck auf Dok. v. 1691 XI. 31. (GA S Nr. 75). 253 Drittes Siegel Rund, 48 mm. - Papier, rot. Umschrift: wie beim zweiten Siegel Dieses Bild ist demjenigen des zweiten Siegels in den Einzelheiten ähnlicher als dem Bild des ersten Siegels. Dies gilt auch für die Buchstaben der Umschrift. Das Reichskreiswappen steht in halbrundem Schild. Der Innen- rand fehlt wie beim ersten Siegel. Ein Laubkranz umgibt das ganze Siegel. Abb.: Originalabdruck auf Dok. v. 1693 X. 13. (GA S Nr. 87). Landgerichtskanziei Altdorf (genannt Weingarten) 254 Einziges Siegel Oval, 30 x 26 mm. - Lack, rot. Umschrift: (...) INDE (...) ENGERI: CANTZL : ALTORFF 130 Vgl. Friedrich von Weech, Siegel an Urkunden aus dem Grossherzoglich Badischen Generallandesarchiv zu Karlsruhe, 2. Serie, 1886, Tafel 42, Nr. 4. 190
        

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