Umschrift: GABRIEL STRÖLI Schild und Helmzier des Vollwappens reichen bis an den Siegelrand. Das schmale Schriftband mit gezipfelten Enden umgibt ein bewegtes Rankenwerk mit geschnörkelten und gezaddelten Blättern («Aldegreverlaub»). Die Um- schrift beginnt unten. Wappen: Schrägbalken belegt mit einer Garbe. Helmzier: wachsender Mann mit Mütze, mit ausgestreckten Armen je eine Garbe haltend. Abb.: Abguss des Siegels an Urk. v. 1574 I. 21. (StA SG AA U 3a - 25). Rudolf Luchinger Glarner Ammann in Oberriet. 243 Einziges Siegel Rund, 31 mm. - Wachs, schwarz (in Holzkapsel). Umschrift: %° S S RV (•) DOLLF * LVCHINGER • Ein Renaissanceschild mit bewegten Rändern - oben und an den Seiten begleitet von je einem Stern - füllt das Siegelfeld fast ganz aus. Anfang und Ende des unten beginnenden Schriftbandes laufen in zwei Zipfel aus. Wappen: ein nach rechts schreitender, bärtiger Mann in Landsknechttracht, in der Rechten eine grosse Keule nach unten haltend. Abb.: Originalabdruck an Urk. v. 1599 VI. 7. (GA S Nr. 14). Ulrich Tschudi (1556 -1620) Landvogt im Rheintal. stammt aus einem alten Glarner Geschlecht.12J 244 Einziges Siegel Rund, 35 mm. - Papier, dunkelgrün. Umschrift: S • VOLRICH TSCHVDI Vollwappensiegel: Der Renaissanceschild mit dem Familienwappen Tschudis (entwurzelte Tanne mit Zapfen) steht unten im Schriftband, das oben geteilt ist. Beide Enden sind gespalten. Die Tanne der Helmzier steht frei im Siegelfeld, das bis zur Höhe des Helms von Akanthusblättern bedeckt ist. Ein Laubkranz umgibt das Siegel. Abb.: Originalabdruck auf Dok. v. 1615 V. 3./13. (LLA RA VI/9). Rudolf Scheuchzer (1569 - 1627) 1615 - 1619 Landvogt zu Sax und Forsteck, stammt aus einer Zürcher Rats- und Zunftmeisterfamilie.124 245 Einziges Siegel Rund, 28 mm. - Wachs, dunkelbraun und schwarz (in Holzkapsel). Umschrift: S ® RVDOLF * 
SCHVCHZER Z 123 HBLS VII., S. 82: Wappenbuch Glarus, S. 83-85. 124 HBLS VI., S. 166, Nr. 5. 186
        

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