Übrige Kardinäle, Bischöfe und Äbte Basilius Armenischer Erzbischof von Jerusalem, erwähnt 1295 - 1301.57 102 Grosses Siegel Spitzoval, 42 x 42 mm (Fragment). - Wachs, ziegelrot. Umschrift: äussere Reihe: + S • FRATRIS BA (. . .) ARCHIEPIIERV (. . .) M • ARMENOR (gotische Majuskel) innere Reihe: (...) BASILIUS VON EMESA (armenisch, übersetzt) Das Bild zeigt den Bischof im Ornat mit verzierter Mitra, auf dem Siegelrand stehend, die rechte Hand im Segensgestus erhoben, die Linke hält den Taustab mit schmalem Velum. Über dem Bischof eine Wolke mit der Hand Gottes (?).58 Belege: 1298 -1300. Abb.: Originalabdruck an Urk. v. 1298 III. (PfA S U 1). 103 Rücksiegel Rund, 23 mm. - Wachs, ziegelrot. Umschrift: BASILIUS VON EMESA (...) (armenisch, übersetzt). Gleiches Motiv wie auf dem grossen Siegel: Wolke mit Hand Gottes (?). Abb.: Originalabdruck an Urk. v. 1298 III. (PfA S U 1). Hildebrandinus de Guidi di Romena 1289 -1305 Bischof von Arezzo." 104 Einziges Siegel Spitzoval, 36 x 23 mm (Fragment). - Wachs, ziegelrot. Umschrift: + S'ILDE(...) (gotische Majuskel) Stehender Bischof im Ornat mit Mitra und einem Stab in der Linken (Krümme nach aussen), darüber ein kleiner Baldachin. Abb.: Originalabdruck an Urk. v. 1298 III. (PfA S U 1). 57 Vgl. LUB 1/4, S. 28 und 29, Anm. 1. 58 Die Siegelbeschreibung wurde ergänzt nach Schlumberger, S. 85 und Tafel II/7. An dieser Stelle sei auch Herrn Dr. Burmeister vom Vorarlberger Landesarchiv für die Beschaffung von Unterlagen und für die Beratung gedankt. - Peden (Hirtenstäbe) mit T-förmigem Ende statt einer Krümme waren in den orientali- schen Kirchen üblich. 59 Zu Person und Siegel des Bischofs vgl. LUB 1/4, S. 28 und 29, Anm. 3. 117
        

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