Hinweise auf die benutzten Quellen befinden. Dies ist aber eher unwahrscheinlich. Der Historische Verein für das Fürstentum Liechtenstein konnte noch zu Lebzeiten von Eugen Verling einige seiner Werke erwerben, die für die liechtensteinischen Heraldiker wichtige Nachschlagewerke darstellen. Das «Handgemalte Wappenbuch von Adels-, Bürger- und Gemeindewappen aus Graubünden, Glarus, Liechtenstein, Appen- zell, St. Gallen und Vorarlberg» enthält etwa 900 verschiedene Wappen und Fahnen aus unserer Region. Obwohl das Jahr 1939 als Entstehungsjahr angegeben wird, dürfte das Werk kaum in einem Jahr vollendet worden sein. Die Wappen sind alle in Miniaturgrösse gemalt. Möglicherweise wurde es von Verling, der sich ja als Wappenmaler auch Geld verdiente, als Arbeitsunterlage verwendet. Die Leistung Verlings besticht nicht nur durch den Umfang der Sammlung. Für die Wappen aus dem Raum Liechtenstein nennt er vor allem die Jahrbücher des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein und die Siegel an den Urkunden in unseren Archiven als Quellen.2 Die Skizzen der Siegel erhielt Eugen Verling von Fridolin Tschugmell. Neben dem «Handgemalten Wappenbuch» aus dem Jahre 1939 malte Eugen Verling mehrere weitere Wappenbücher, in denen die liechtensteinischen Familienwappen in der Regel auf einer ganzen Seite dargestellt werden. Eines dieser Wappenbücher, ebenfalls aus dem Jahre 1939, ist im Besitz des Historischen Vereins. 2 Im «Alphabetischen Verzeichnis zum Wappenbuch von Adels-, Bürger- und Gemeindewappen aus Graubünden, Glarus. Liechtenstein. Appenzell, St. Gallen und Vorarlberg» nennt Eugen Verling folgende Quellen: Schweizer Archiv für Heraldik, Emser Chronik, Vorarlberger Wappenbuch von Pfr. Gunz, Jahrbücher des historischen Vereins, Glarner Wappenbuch, Appenzeller Wap- penbuch, Sammlungen im Historischen Museum St. Gallen. Wappenmalereien im Schloss Brandis in Maienfeld, Wappenmalereien im Schloss Sargans, Handbuch der Heraldik von D.L. Galbreath, Fahnenmalerei in der Schlachtka- pelle am Stoss, Wappen in der Martinskirche in Brüggen, Wappen im Schloss Oberberg bei Gossau, Wappensiegel an liechtensteinischen Urkunden mit Hilfe des Pfr.-Resignaten Fridolin Tschugmell, Wappenbuch des Bündner Vorder- rheintales von Gieri Caseva, Wandmalereien in Chur. Wappen am Schloss Vaduz und auf Gutenberg. 15
        

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