— 698 — 512. Augsburg, 1416 Juni 5. Die Räte der Stadt Augsburg schreiben dem tüchtigen Märk von Schellenberg' («Dem vesten Märken von Schällenberg»,) dass der Bürger Hans der Räm ihnen vorgebracht, dass Märk denen von Zusmars- hausen2 Forderungen stelle und Feindseligkeit zeige, wegen eines von Zusmarshausen, genannt Konrad Mair, der von ihm abhängig sei. Sie bitten ihn, weder mit denen von Zusmarshausen insgesamt, noch mit einem von ihnen anders als in gütlicher Austragung zu handeln. Eintrag im Stadtarchiv Augsburg im Missivbuch Schätze n. 105/1 b fol. 138. - Papierblatt 29,4 cm lang x 20,3, Ii. Rand 5 cm frei. - Am Rand «6/5 n. 630» (Blei, 19. Jahrh.) und «Zusmarshausen» (19. Jahrh.) bezeichnet. Über die Handschrift s. n. 509. 1 Marquard V. von Schellenberg-Gaienhofen, Eglolfs III. Sohn. Über ihn Büchel, Geschichte d. Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 85 (ohne Benützung dieser Urkunde). 2 Zusmarshausen w. Augsburg. 513. Augsburg, 1416 November 7. Die Räte der Stadt Augsburg schreiben dem edeln und tüchtigen Ritter, Herr Eglolf von Schellenberg1 («Dem edeln Vnd Vesten Ritter her E gl offen von Schällenberg»,) der Bürger Hans Humpffer, Überbringer dieses Briefes habe ihnen mitgeteilt, er habe seil langem von Eglolf Schulden einzufordern, sei aber von diesem bisher nicht bezahlt worden. Sie bitten ihn, («ewer edelhait»,) um gütliche Bezahlung ohne weiteres Hinausschieben, da Humpffer ein armer Mann sei und das Geld gut brauchen könne. Eintrag im Stadtarchiv Augsburg im Missivbuch Schätze n. 105/1 b fol. 154 a. - Papierblatt 29,3 cm lang x 20,4, Ii. innerer Rand 4,2 cm frei. - Am Rand: «n. 715» (19. Jahrh.) und «7/11» (Blei, 19. Jahrh.) bezeichnet. - Über die Handschrift s. n. 509. I Eglolf IV. von Schellenberg-Seifriedsberg, Eglolfs III. Sohn.
        

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