— 696 — 509. Augsburg, 1415" Februar 18. Die Räte der Stadt Augsburg schreiben dem edlen und tüchtigen Ritter Herr Eglolf von Schellenberg' («Dem edeln vnd vesten Ritter her Eglolffen von Schällenberg»,), dass der Augsburger Bürger Claus der Höppenler ihnen mitgeteilt habe, dass Eglolf bei ihm etliche durch die Stadt verbriefte Schulden habe, deren Bezahlung von ihm längst zugesagt, aber stets hinausgeschoben worden sei. Sie bitten ihn um Bezahlung und Antwort durch den Boten. Eintrag im Stadtarchiv Augsburg im Missivbuch Schätze n. 105/1 b fol. 88 b. - Papierblatt 29,7 cm langx 20,4, Ii. Rand 3,4 cm frei. - «n. 406» (19. Jahrh.) und «18/2» (Blei, 19. Jahrh.) bezeichnet. - Handschrift in modernem Pappumschlag, innen der alte dunkelgelbe Pergamenteinband mit Aufschrift: «1413 - 1419 I b» (19. Jahrh.) mit Zettel: «Missivbuch 1413 - 1419 Band I b» (modern) und «Stadtarchiv Augsburg Bestand Reichsstadt Schätze Nr. 105/1 b» (modern). Mit fol. 36 beginnt das Jahr 1414, durch schöne Überschrift bezeichnet: «Anno domini millesimo quadringentesimo quarto decimo Scripta sunt litere siue missiue subsequentes ratione nostrorum hic mercatorum necnon aliorum Augustensis civitatis concivium». a Jahresdatum fehlt, doch beginnt im Missivbuch das Jahr 1416 erst ab fol. 120 a. 1 Eglolf IV. von Schellenberg-Seifriedsberg, Eglolf III. Sohn. 510. 1415 im Mai Aus der Lindauer Neukommschen Chronik über den von König Sigmund' befohlenen Zug nach Feldkirch,2 an dem BischofH art mann1 von Chur teilnahm. «Zu diser Zeit, als Herzog Fridrich4 von Österreich den Babst Johannem den 23. wider des ganzen Concilium, zuo Costenz willen auffhielt, desswegen Jne dann Kayser Sigmund1 in des Reichs acht vnd Bann gethon hett, das fast all seine Land Im eingeraumen wurdten, da zohen im Mayen die von Lindow5 mit 200 Mannen darüber was Bartlome Newkum Hauptman mit sampt des
        

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