— 689 — / Burkard von Schellenberg-Hüfingen. 2 Heinrich VI. von Schellenberg-Hohentann- Wagegg; Wagegg Gde. Wildpolds- ried LK Kempten. 3 Ustersbach w. Augsburg. 4 Landsberg B. 5 Villenbach nw. Augsburg. 6 Eisenburg = Freiberg-Eisenberg bei Fussen B. 500. Bald nach 1408 Inschrift auf dem Denkmal Burkards von Schellenberg' zu Ustersbach.2 here erbarm dich . über. her burchart . von / schellenberg1 . einen . ritter . der . hie . erslagen . wart am/ (san . elsbet)aen tag . anno Domini. Mcccc . viii» Inschrift in Fraktur, drei Zeilen durch zwei Linien getrennt, am Denkmal zu Ustersbach westlich von Augsburg am östlichen Onsende bei der Einmündung der Bergstrasse in die Bundesstrasse, dicht bei der Bus-Haltestelle Schule. - Denkmal stand ursprünglich etwa 50 m nördlich hart an der Bundesstrasse, etwa 10 m links vom Schulgebäude im Nachbargrundstück (Wiese), wurde im September 1963 durch ein ins Schleudern geratenes Milchauto zertrümmert, 1966 durch die Gemeinde Ustersbach mit grossen Kosten und denkmalpflegerischer Hilfe aus Würzburg, hauptsächlich nach Fotos wieder zusammengesetzt und nach dem Entwurf eines Augsburger Architekten aufgebaut, jedoch nicht mehr als barockisierender Balkenbau mit Dreiecksgiebel. - In kleiner, moderner Blumenanlage mit Kiesweg hinter dem Gehsteig Platte aus braunrotem Veroneser Marmor, etwa 2,30 m hoch x 1,20 m breit, von etwa 50 cm starken Ziegelmauern eingefasst unter Blechdach. - Unter Rundbögen Reliefdarstel- lung des Gekreuzigten (Unterschenkel seit langem fehlend) mit der Muttergottes und dem hl. Johannes (mit Tuch) beide etwa 1 m hoch, zu Füssen des Kreuzes kniend und betend der gelötete Ritter, etwa 60 cm hoch, graugelb, in Mantel. Umhang und Mütze, Gesicht verwittert, vor sich, nach re. an das Langholz des Kreuzes gelehnt, Spitzoval- schild mit zwei Querbalken (Mitte und Spitze), neben dem Schild zu Füssen Mariens Helm nach Ii, mit Ansatz eines Hornes als Helmzier. Darunter die Inschrift. - Oberhalb der Rundbögen in den Zwickeln je ein Spitzovalschild, re. mit Kreuz, Ii. mit Querbalken. - Während der Herr Schuldirektor Wank, dem Jür Auskünfte gedankt sei, sich nicht erinnern kann, am alten Denkmal Farben gesehen zu haben, berichtet A. Steichele, Das Bisthum Augsburg (Augsburg 1861) S. 96 Anm. 2 von einem «knieenden betenden Ritter mit seinem Wappenschilde, zwei weisse Querbalken in rothem Felde darstellend». Da Verwaschung der ursprünglichen Farben Schwarz-Gold doch hoch-
        

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