Abb. 63 Burg Gutenberg in Balzers. Aussenansicht Süd. ger geschickt, das achteckige, kegelförmige Glockenturmdach mit dem tief herabgezogenen Satteldach des Andachtsraumes zu verbin- den. Er bewies dabei Sinn für Proportionen. Die ausserhalb der Burg errichteten Zubauten ergeben einen zum Tal hin geöffneten Garten. Ausser der Kapelle ist noch eine weitere Rheinberger'sche Bauidee zu erwähnen, nämlich der längliche Verbindungstrakt zwischen dem sog. Kaplaneihaus und der Toranlage, der zur Geschlossenheit der Anlage beiträgt. Das Erdgeschoss ist zur Gartenseite hin geöffnet. Hölzerne Säulen tragen das Obergeschoss und lockern die Fassade auf. Südwestlich den Garten abschliessend, schuf Rheinberger einen Anbau an die Hauptburg mit schmalem Eckturm, den «Marder- turm». Egon Rheinbergers Begabung als Kunsttischler und Dekorations- maler sowie seine Verehrung für das deutsche Mittelalter wird in der 199
        

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